Völlig überraschend stehen die Deutsche Telekom und ihre Tochter T-Mobile jetzt im Fokus eines aktivistischen Investors. Der könnte ordentlich Druck auf die Unternehmen ausüben und einen geheimen Plan des DAX-Konzerns verhindern.

Am Mittwoch nach Börsenschluss gab es eine überraschende Nachricht für die Aktionäre der Deutschen Telekom und T-Mobile US. Denn der aktivistische Investor Elliott unter der Leitung von Paul Singer ist bei dem DAX-Konzern eingestiegen. Konkrete Pläne hat er auch.

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Druck auf Deutsche Telekom

Wie Bloomberg berichtet, will Elliott das Management der Deutschen Telekom von einer Fusion mit der Tochter T-Mobile abringen. Diese Idee war von der Chefetage als Reaktion auf einen möglichen Eintritt von SpaceX in den Mobilfunkmarkt erdacht worden. Allerdings hatten Aktionäre negativ auf den Plan reagiert und T‑Mobile hatte bereits angekündigt, diese Bestrebungen nicht mehr zu unterstützen.

Der Investor will die Deutsche Telekom stattdessen dazu drängen, auf anderem Wege mehr Shareholder-Value zu schaffen, unter anderem durch noch stärkere Aktienrückkäufe.

Sowohl die Aktien der Deutschen Telekom als auch die von T‑Mobile reagierten positiv auf die Nachricht. 

Die Karten werden neu gemischt

Mit dem Einstieg von Elliott zeigt sich immer klarer, dass eine Fusion zwischen Telekom und US-Tochter nicht im Sinne der Aktionäre ist. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass es am Ende dazu kommt.

Dass der aktivistische Investor aber gleichzeitig mehr Shareholder-Value bei der DAX-Aktie einfordert, ist ein definitiv positives Signal. Dies könnte die Papiere, die sich seit Ende Juni in der Aufwärtsbewegung befinden weiter beflügeln.

Häufig gestellte Fragen

Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie der Deutschen Telekom?

BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien der Deutschen Telekom nicht zum Kauf.

Wie hoch ist die Dividendenrendite bei der Deutschen Telekom-Aktie?

Die Dividendenrendite liegt bei 3,5 Prozent.

Was sagen die Analysten zur Aktie der Deutschen Telekom?

Die Analysten raten zum Kauf und sehen eine Upside von 30 Prozent.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.