Apple glänzt mit kräftigem Wachstum und zahlreichen Rekorden. Vor allem das iPhone und das Dienstleistungsgeschäft treiben die Umsätze an. Doch der Haken liegt im Ausblick.

Apple übertrifft die Erwartungen der Analysten

Apple hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 114,48 Milliarden Dollar erzielt und damit 11,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Erwartungen der Analysten wurden um rund 1,13 Milliarden Dollar übertroffen. Der Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 2,10 Dollar und lag damit 0,11 Dollar über den Prognosen. Allerdings profitierte Apple von Zollerstattungen, die den Gewinn je Aktie um 0,05 Dollar und die Bruttomarge um rund einen Prozentpunkt erhöhten.

Besonders stark entwickelte sich das wichtige iPhone-Geschäft: Der Umsatz stieg um17,5 Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar. Die Mac-Sparte wuchs mit 23,7 Prozent sogar noch schneller. Etwas langsamer legten die Umsätze mit Dienstleistungen zu, die im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um 9,8 anstiegen. Die Segmente iPad und Wearables waren hingegen rückläufig mit minus 10,4 bzw. minus 7,9 Prozent. 

Management zeigt sich optimistisch

„Wir sind stolz, einen Rekordumsatz von 114,5 Milliarden Dollar für das Septemberquartal vermelden zu können“, erklärte Apple-Chef John Ternus. Dabei hätten sowohl das iPhone-Geschäft als auch die Dienstleistungen neue Bestmarken erreicht. Besonders optimistisch zeigte er sich mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft: „Wir beenden das Jahr mit unserer bisher ambitioniertesten Produktpalette. Dazu gehören das iPhone Duo – das wohl revolutionärste iPhone seit dem Originalmodell – sowie das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max, unsere bisher leistungsstärksten iPhones. Zudem haben wir eine völlig neue Generation von Hardware für das Zuhause vorgestellt und erstmals ‚Touch‘ auf den Mac gebracht. Zusammen mit der grundlegend erneuerten Siri-KI bildet dies ein beeindruckendes Portfolio, mit dem wir in die Feiertagssaison starten.“

Speicherpreise drücken die Margen

Das Haar in der Suppe wurde erst während des Earnings Calls deutlich: Für das Dezemberquartal erwartet Apple eine Bruttomarge von 45 bis 46 Prozent. Im abgelaufenen Quartal lag sie bei 47,9 Prozent, wobei Zollerstattungen die Marge um rund einen Prozentpunkt erhöhten. Finanzchef Kevan Parekh erklärte, dass der Großteil des erwarteten Margenrückgangs auf höhere Speicherkosten zurückzuführen sei. Auch über das Dezemberquartal hinaus rechnet Apple mit überdurchschnittlich hohen Einkaufspreisen für Speicherchips. Um die steigenden Kosten zumindest teilweise auszugleichen, hat der Konzern bereits die Verkaufspreise verschiedener iPhones, Macs und iPads angehoben.

Zusätzlichen Druck verursachen die höheren Kosten für KI-Dienstleistungen wie Cloud und Inferencing für Siri AI. Auch das erwartete Wachstum im margenstarken Dienstleistungsgeschäft fällt mit acht bis neun Prozent etwas niedriger aus als die von Analysten prognostizierten 10,7 Prozent.

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Häufig gestellte Fragen:

Wie hoch war der Umsatz von Apple im vierten Quartal 2026?

Apple erzielte einen Umsatz von 114,48 Milliarden Dollar, ein Plus von 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Analystenerwartungen wurden um 1,13 Milliarden Dollar übertroffen.

Wie hoch fiel der Gewinn je Aktie aus?

Der Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 2,10 Dollar und lag damit 0,11 Dollar über den Erwartungen. Davon entfielen 0,05 Dollar auf Zollerstattungen.

Welche Geschäftsbereiche entwickelten sich besonders gut?

Das iPhone-Geschäft erreichte einen neuen Rekord für das Septemberquartal. Die Dienstleistungen erzielten sogar einen neuen historischen Höchstumsatz.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.