Berkshire-Aktie: Buffett mit Hebel
· BÖRSE ONLINE Redaktion
Zwischenzeitliche Rückschläge sind natürlich immer möglich, gefährden aber nicht die langfristig erfolgreiche Strategie. So enttäuschten Ende Oktober Coca-Cola und IBM, zwei Werte, an denen Berkshire größere Beteiligungen hält. Innerhalb von 48 Stunden verlor die Holding rund zwei Mrd. Dollar mit den beiden Papieren. Ärgerlich, aber durchaus verschmerzbar.
Ende vergangener Woche meldete das Imperium die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Gute Geschäfte in den Kernbereichen Versicherungen, Energie und Eisenbahn ließen den operativen Gewinn um 29 Prozent auf 4,72 Mrd. Dollar steigen. Wegen hoher Abschreibungen auf die Beteiligung an Tesco sank der Nettogewinn allerdings um neun Prozent auf 4,62 Mrd. Dollar. Die Aktie kletterte dennoch auf ein Rekordhoch.
Auf Seite 2: Was für die Berkshire-Aktie spricht
Für die Papiere spricht besonders das vergleichsweise geringe Risiko. Rund 80 Beteiligungen tummeln sich im Portfolio und liefern seit Jahren unter dem Strich gute Ergebnisse ab. Während der Buchwert von Berkshire seit 1965 im Durchschnitt um 19,7 Prozent pro Jahr zulegte, beträgt der jährliche Zuwachs beim S&P 500 nur 9,8 Prozent. Entsprechend gut entwickelt sich auch die Aktie. Im August 2011 kostete die B-Aktie noch rund 70 Dollar, inzwischen müssen Anleger mehr als 140 Dollar auf den Tisch legen. Zur Einordnung: Der Dow Jones legte im gleichen Zeitraum um gut 55 Prozent zu. Börse Online rechnet für das kommende Jahr mit einem Ergebnis je Aktie von 7,22 Dollar.
Von der charttechnischen Seite gibt es ohnehin keinen Grund zur Kritik. Der seit Ende 2011 bestehende Aufwärtstrend wurde bereits mehrfach bestätigt und bietet zusammen mit der 200-Tage-Linie bei 130 Dollar eine starke Unterstützung.
Auf Seite 3: Die Alternative zur Aktie
Als Alternative für einen Direkteinstieg bieten sich Hebelpapiere an, über die Anleger verstärkt vom Know-How Warren Buffetts profitieren können. Endlos laufende Scheine sind hier vom Vorteil, um möglichst lange an der Erfolgsgeschichte zu partizipieren. Dafür bietet sich die WKN DX52A3 mit einem Basis- und Knock out bei 105,45 Dollar an. Kursveränderungen der B-Aktie werden um den Faktor 3,6 verstärkt.
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Als wir Warren Buffett mit Abschluss von Band 3 Ende der 1990er-Jahre verließen, leitete er das größte Unternehmen Amerikas – Berkshire Hathaway – und sein persönliches Vermögen war auf 40 Milliarden Dollar angewachsen. Im Band 4 zeichnet der renommierte Investmentexperte und Buffett-Kenner Glen Arnold nach, wie Buffett Berkshire zum angesehensten Unternehmen der Welt machte. Es geht um die Investitionen Buffetts in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts, als Berkshire zu einem Giganten mit jährlichen Gewinnen von über acht Milliarden Dollar wurde – unter anderem um Moody’s, PetroChina und Walmart. Dank Arnolds scharfsinniger Deal-Analysen können wir von Buffett lernen und selbst bessere Investoren werden.
Autoren: Arnold, Glen
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