Der Gewinn bei BMW ist heftig eingebrochen und das Unternehmen kürzt seine Gewinnprognose. Das steckt konkret dahinter und so geht es jetzt für den DAX-Konzern weiter.
Am Dienstagabend und Mittwochmorgen hat BMW jeweils schlechte Nachrichten für Investoren zu verkünden gehabt, die auch auf der Aktie des Autobauers lasten.
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BMW-Aktie: Gewinneinbruch und Prognosekürzung
Denn der Autobauer bekommt die Krise im Chinageschäft weiter zu spüren. Der Umsatz fiel im dritten Quartal um fast 6 Prozent auf 30,5 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern gar um fast 30 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Die vielbeachtete Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern in der Autosparte sackte um 1,8 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent ab. Analysten hatten allerdings mit einem noch schwächeren Abschneiden gerechnet. Unter dem Strich machte BMW mit 1,45 Milliarden Euro knapp 15 Prozent weniger Gewinn.
Bereits am Vorabend hat BMW-Chef Milan Nedeljkovic die Gewinnprognose für 2026 erneut gesenkt. Er rechnet nun nur noch mit einer Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von minus 0,5 bis plus 0,5 Prozent in der Autosparte sowie mit weniger Auslieferungen. Vorher standen noch 1 bis 3 Prozent Marge im Plan des Managements. Als Grund gaben die Bayern auch an, dass sie bei ihrem Sparkurs mit dem Stellenabbau schneller vorankommen als geplant. Zudem soll die Umstellung der Angebotspalette auf die neue Elektroauto-Modellgeneration "Neue Klasse" angesichts guter Nachfrage rascher vonstatten gehen.
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Wie geht es jetzt mit der BMW-Aktie weiter?
Im Anschluss an diese Nachrichten waren die Papiere bereits am Dienstagabend im nachbörslichen Handel deutlich abgesackt und hielten das Minus am frühen Mittwochmorgen. Angesichts dessen und mit Blick auf das negative Sentiment dürfte sich die Talfahrt der BMW-Aktie weiter fortsetzen.
Ein Test der bisherigen Jahrestiefs bei 52 Euro erscheint nun wahrscheinlich. BÖRSE ONLINE rät übrigens nicht zum Kauf der Aktien. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Sie hier.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was wurde bei den BMW-Quartalszahlen gemeldet?
Der Umsatz fiel im dritten Quartal um fast 6 Prozent auf 30,5 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern gar um fast 30 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Die vielbeachtete Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern in der Autosparte sackte um 1,8 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent ab. Analysten hatten allerdings mit einem noch schwächeren Abschneiden gerechnet. Unter dem Strich machte BMW mit 1,45 Milliarden Euro knapp 15 Prozent weniger Gewinn.
Wie sieht die neue Gewinnprognose von BMW aus?
BMW-Chef Milan Nedeljkovic rechnet nun nur noch mit einer Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von minus 0,5 bis plus 0,5 Prozent in der Autosparte sowie mit weniger Auslieferungen. Vorher standen noch 1 bis 3 Prozent Marge im Plan des Managements.
Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von BMW?
BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von BMW nicht zum Kauf.
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