Die Börse läuft auf den September zu, der als Horror- und Crashmonat gilt. Doch kommt es jetzt tatsächlich zu einem Einbruch an den Märkten? Das sagt die Statistik und das müssen Investoren jetzt wissen.
Der September gilt als der Crashmonat schlechthin an der Börse und viele Investoren fürchten sich vor diesem Jahresabschnitt, der angeblich für schlechte Performance sorgt. Doch stimmt das tatsächlich? Es lohnt sich, einen Blick auf die Statistik zu werfen.
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Kommt jetzt der große Einbruch? Das sagt die Statistik
So ist der September tatsächlich einer der schlechtesten Börsenmonate überhaupt im S&P 500, was die Wahrscheinlichkeit auf positive Renditen in der Vergangenheit angeht, und der schlechteste, was die Performance an sich betrifft.
Über die Gründe dieser Saisonalität wird vielfach spekuliert. Sie reicht von der Rückkehr größerer Volumina an der Börse, über Anlegerpsychologie bis hin zur Verknüpfung mit bestimmten Terminen oder Ereignissen.
Fakt ist aber: Der September ist ein schlechter Börsenmonat und besonders dieses Jahr droht er negativ auszufallen.
Börse vor dem Horrormonat?
Denn in diesem Jahr finden zusätzlich die US-Midterm-Wahlen statt, die deutlichen Einfluss auf die Performance der Aktienmärkte haben. Wenn diese stattfinden, ist der September im Schnitt nochmals ein deutlich schlechterer Börsenmonat:
Dies hat vor allem damit zu tun, dass sich in diesem Jahresabschnitt die Unsicherheit vor der Wahl im November manifestiert und Investoren entsprechend Geld aus den Märkten abziehen.
Was sollten Anleger jetzt tun?
Im September kann es an der Börse also definitiv ungemütlich werden. Zumindest die Statistik spricht dafür und auch angesichts der hohen Bewertungen an den Märkten sind Rücksetzer denkbar.
Für Investoren ist das aber kein Grund zur Panik, im Gegenteil. Kursrücksetzer schaffen Kaufchancen bei Qualitätsaktien, und wer geduldig ist, kann enorm profitieren. Zudem werden die saisonalen September-Verluste in der Regel schnell wieder aufgeholt, wie ein Blick auf die Saisonalität des S&P 500 zeigt, dass im Oktober bzw. November die Jahresendrallye startet.
Wer sich jetzt aber dennoch etwas solider für eine stürmische Zeit an den Börsen aufstellen möchte, der sollte unbedingt einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index werfen.
Häufig gestellte Fragen
Warum gilt der September als Crashmonat an der Börse?
Der September zählt im S&P 500 zu den Börsenmonaten mit der geringsten Wahrscheinlichkeit für positive Renditen und der schlechtesten durchschnittlichen Performance. Als mögliche Gründe gelten unter anderem höhere Handelsvolumina, die Anlegerpsychologie sowie bestimmte Termine und Ereignisse.
Welchen Einfluss haben die US-Midterm-Wahlen auf die Börsenentwicklung im September?
In Jahren mit US-Midterm-Wahlen fällt der September im Durchschnitt nochmals deutlich schlechter aus. Die Unsicherheit vor der Wahl im November kann dazu führen, dass Investoren Geld aus den Märkten abziehen.
Was sollten Anleger bei möglichen Kursrücksetzern im September beachten?
Kursrücksetzer können Kaufchancen bei Qualitätsaktien schaffen und sind kein Grund zur Panik. Die saisonalen September-Verluste werden in der Regel schnell wieder aufgeholt, während im Oktober oder November die Jahresendrallye starten kann.
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