Diese Aktie hat nach dem Ende der Übernahmefantasie am Mittwoch um 22 Prozent abgeben müssen. Das steckt hinter der Schocker-Meldung und so geht es weiter.

Die Aktien von Akzo Nobel haben am Donnerstag im frühen Handel massiv nachgegeben. Zuletzt brach der Wert um 19 Prozent ein. Im Tief hatte der Titel zwischenzeitlich sogar über 22 Prozent verloren und damit die stärksten Abgaben in seiner Kurshistorie verzeichnet.

Aktie bricht nach Ende der Übernahmefantasie deutlich ein

Ursache: Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams wollen den Lack- und Farbenhersteller nicht mehr übernehmen. Die Firmen verwiesen in einer gemeinsamen Erklärung auf die vom niederländischen Konzern abgelehnten Offerten.

Akzo Nobel hatte Ende Mai mitgeteilt, dass der Vorstand ein eingegangenes unverbindliches und an Bedingungen geknüpftes Barangebot abgelehnt hat. Stattdessen hielten die Niederländer an ihren Fusionsplänen mit dem US-Rivalen Axalta fest.

Der Offerte zufolge sollten die Aktionäre 73 Euro je Aktie in bar erhalten, die reguläre Jahres- und Zwischendividende ausgenommen und sah eine Zerschlagung des Konzerns vor. Akzo Nobel wäre damit mit rund 12,5 Milliarden Euro bewertet worden. Dem Vorstoß sei ein erstes Angebot vom 16. April vorausgegangen, das Akzo Nobel am 22. April abgelehnt habe, so die Niederländer.

Akzo Nobel und Axalta hatten im November die Pläne für den Zusammenschluss beider Unternehmen angekündigt. Durch die Fusion soll ein Farbenhersteller mit einem geschätzten Unternehmenswert von rund 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,5 Mrd Euro) entstehen. Akzo Nobel würde 55 Prozent an dem kombinierten Unternehmen halten und seine Börsennotierung nach New York verlegen.

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Wie geht es jetzt weiter?

Für Aktionäre von Akzo Nobel sind diese Nachrichten also eine Enttäuschung und der Kurssturz könnte rein charttechnisch noch ausgeweitet werden. Im Fokus stehen dabei die Jahrestiefs bei 46 Euro.

Leser von BÖRSE ONLINE sind übrigens von dem Kurssturz verschont geblieben. Unsere Experten haben nicht zum Kauf geraten, was Anlegern ordentlich Verluste gespart hätte.

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Akzo Nobel (WKN: A2PB32)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Warum fällt die Aktie von Akzo Nobel?

Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams wollen den Lack- und Farbenhersteller nicht mehr übernehmen. Die Firmen verwiesen in einer gemeinsamen Erklärung auf die vom niederländischen Konzern abgelehnten Offerten.

Was sagt BÖRSE ONLINE zur Aktie von Akzo Nobel?

BÖRSE ONLINE rät bei den Papieren von Akzo Nobel nicht zum Kauf.

Was ist zur Fusion von Akzo Nobel bekannt?

Akzo Nobel und Axalta hatten im November die Pläne für den Zusammenschluss beider Unternehmen angekündigt. Durch die Fusion soll ein Farbenhersteller mit einem geschätzten Unternehmenswert von rund 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,5 Mrd Euro) entstehen. Akzo Nobel würde 55 Prozent an dem kombinierten Unternehmen halten und seine Börsennotierung nach New York verlegen.

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