Die Studie in Panama soll insgesamt bis zu 240 gesunde, erwachsene Teilnehmer umfassen. Der saisonale Impfstoff auf Basis von Boten-RNA (mRNA) soll insgesamt vier verschiedene Grippe-Stämme adressieren. Er ist einer der mRNA-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation aus dem gemeinsam mit GSK entwickelten Programm für Infektionskrankheiten.

CureVac hatte mit dem britischen Konzern im Sommer 2020 eine Partnerschaft vereinbart, um zusammen neue Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten auf Basis der mRNA-Technologie der zweiten Generation von CureVac zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit wurde vor einem Jahr auf die Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen der zweiten Generation erweitert, die sich gegen die ansteckenderen Varianten des Coronavirus richten sollen.

Das Biotechunternehmen galt als einer der großen Hoffnungsträger bei der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs, erlitt aber einen schweren Rückschlag, da sein Vakzin nicht so gut wirkte wie erhofft. Das Projekt wurde gestoppt. CureVac wollte sich daraufhin auf den Covid-19-Impfstoff der zweiten Generation konzentrieren. Diesen entwickeln die Tübinger anders als den ersten nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit GSK. Den Start der klinischen Erprobung hatte CureVac nach ersten vielversprechenden präklinischen Daten im November für die nächsten Monate in Aussicht gestellt und hoffte, noch 2022 eine Marktzulassung beantragen zu können.

rtr