Die Analysten von Oppenheimer raten zu einer Umschichtung im Depot. Daher empfehlen sie jetzt diese Aktien zum Kauf oder Verkauf.

Oppenheimer sieht an den Aktienmärkten weiterhin eine Rotation und keinen grundsätzlichen Rückzug der Anleger. Die Marktbreite habe sich demnach verbessert, während die Korrektur bei KI-Aktien den langfristigen Trend bislang nicht wesentlich beschädigt habe. Die Investmentbank rät daher zur Umschichtung im Portfolio. Zudem warnt Oppenheimer vor einem Rückgang des S&P 500 unter 7.420 Punkte. Trifft dieser Fall ein, sehen sie eine mögliche Korrektur bis 7.000 Punkte.

Passend dazu nennt Oppenheimer für jeden Sektor eine Kauf- und eine Verkaufsidee.

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Diese Aktien empfehlen die Experten zum Kauf und Verkauf

Diese Titel sehen die Experten von Oppenheimer als mögliche Kaufkandidaten:

• Energie: Targa Resources

Der Anbieter von Erdgas-Infrastruktur profitiert vom steigenden Gasbedarf und höheren Transportvolumen.

• Materialien: Corteva

Das Agrarunternehmen stützt sich auf die Nachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutz.

• Industrie: W.W. Grainger

Der Händler für Wartungs- und Betriebsbedarf verfügt über eine breite Kundenbasis und wiederkehrende Nachfrage.

• Zyklischer Konsum: Amazon

Neben dem Onlinehandel sorgen vor allem Cloud-Dienste und digitale Werbung für zusätzliche Impulse.

• Basiskonsum: Archer-Daniels-Midland

Die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln, Futtermitteln und Biokraftstoffen stützt das Geschäft des Agrarkonzerns.

• Gesundheit: Neurocrine Biosciences

Die Nachfrage nach Medikamenten gegen neurologische und endokrinologische Erkrankungen bietet weiteres Wachstumspotenzial.

• Finanzen: JPMorgan Chase

Das Handels- und Investmentbankinggeschäft sowie die Größe des Kundenstamms geben der Großbank zusätzlichen Schub. Im zweiten Quartal 2026 übertrafen die Ergebnisse in diesen Bereichen die Analystenerwartungen.

• REITs: Welltower

Der wachsende Bedarf an Seniorenwohnanlagen und Gesundheitsimmobilien kommt dem Immobilienkonzern zugute.

• Technologie: Apple

Das breite Produkt- und Servicegeschäft sorgt für stabile Erlöse. Neue Geräte und zusätzliche Anwendungen für künstliche Intelligenz schieben das Wachstum weiter an. 

• Kommunikationsdienste: Alphabet

Onlinewerbung, Cloud-Dienste und Investitionen in künstliche Intelligenz eröffnen weitere Wachstumschancen.

• Versorger: Entergy

Steigender Strombedarf und regulierte Erträge stützen die Entwicklung des Versorgers.

Amazon (WKN: 906866)

Dagegen rät Oppenheimer zum Verkauf bei diesen Titeln:

• Energie: EQT Corporation

• Materialien: International Paper

• Industrie: Uber Technologies

• Zyklischer Konsum: Home Depot

• Basiskonsum: PepsiCo

• Gesundheit: Danaher Corporation

• Finanzen: Jack Henry & Associates

• REITs: Crown Castle

• Technologie: Fair Isaac Corporation

• Kommunikationsdienste: Walt Disney

• Versorger: Constellation Energy

International Paper Co (WKN: 851413)

Oppenheimer sieht derzeit keinen Anlass dafür, dass Anleger ihre gesamten Anteile in hochvolatilen Aktien veräußern. Stattdessen setzt die Investmentbank auf eine gezielte Auswahl und Umschichtung. Fällt der S&P 500 unter 7.420 Punkte, könnte jedoch eine weitere Korrektur folgen.

Anleger sollten die Liste nicht als direkte Handlungsempfehlung werten. Wer jedoch auf der Suche nach neuen Investmentideen ist, sollte die Titel im Auge behalten. Wer noch mehr Substanz im Portfolio möchte, findet weitere Top-Aktien auch im Magazin von BÖRSE ONLINE. Über das Probeabonnement erhalten Sie die nächsten vier Ausgaben deutlich günstiger.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Aktien empfiehlt Oppenheimer derzeit zum Kauf?

Oppenheimer nennt unter anderem Targa Resources, Corteva, W. W. Grainger, Amazon, JPMorgan Chase, Apple und Alphabet als Kaufideen. Die Auswahl umfasst damit Unternehmen aus verschiedenen Sektoren und ist nicht auf Technologiewerte beschränkt.

Was bedeutet eine Rotation an den Aktienmärkten?

Bei einer Börsenrotation verschieben Anleger Kapital von einer Gruppe von Aktien in eine andere, etwa von Wachstums- zu Substanzwerten. Eine Rotation muss daher nicht automatisch bedeuten, dass Anleger den Aktienmarkt insgesamt verlassen.

Wie sollten Anleger bei einer möglichen Korrektur des S&P 500 vorgehen?

Anleger sollten zunächst prüfen, wie stark ihr Depot von einzelnen Branchen, Regionen und Aktien abhängt. Ein möglicher Rückgang des Index ist kein automatisches Verkaufssignal, kann aber ein Anlass sein, die Gewichtung einzelner Positionen und das persönliche Risikoprofil zu überprüfen.