Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* BREXIT: Die oppositionelle Labour-Partei stellt sich hinter die Forderung nach einem zweiten Brexit-Referendum. Parteichef Jeremy Corbyn wollte die Abgeordneten über diesen Schritt informieren, erklärte sein Büro. Premierministerin Theresa May will das Unterhaus am Dienstag auf den neuesten Stand der Dinge bringen. May erwägt einem Medienbericht zufolge eine Verschiebung des Brexit-Termins, um einen ungeordneten Austritt zu verhindern.
* BASF: Steigender Preisdruck im Geschäft mit Basischemikalien hat BASF zum Jahresende die Bilanz verdorben. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen brach im vierten Quartal um 59 Prozent auf 630 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen mitteilte. BASF setzte 15,6 Milliarden Euro um, ein Plus von gut zwei Prozent. Dem Ludwigshafener Chemiekonzern machte im vergangenen Jahr auch der niedrige Rhein-Pegel zu schaffen, der zur Versorgungsengpässen führte und das Ergebnis alleine im vierten Quartal mit rund 200 Millionen Euro belastete.
* BAYER: In den USA hat am Montag ein weiterer Prozess gegen Bayer wegen der angeblich krebserregenden Wirkung seines Unkrautvernichters Glyphosat begonnen. In ihrem Eröffnungsplädoyer erklärte die Anwältin des Klägers Edwin Hardeman in San Francisco, dass das glyphosathaltige Herbizid Roundup der Konzern-Tochter Monsanto ursächlich für die Krebserkrankung von Hardeman sei. Bayer wies die Vorwürfe zurück.
* BMW sieht eine mögliche Verschiebung des Brexits skeptisch. "Ein scheibchenweise verschobener Starttermin wäre für uns kein gutes Szenario", sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt der "Automobilwoche".
* DEUTSCHE POST: Die Fachgewerkschaft für die Mitarbeiter von Post, Postbank und der Telekom (DPVKOM) fordert im Streit über die Arbeitsbedingungen unter den Paketzustellern einen branchenspezifischen Mindestlohn. "Der Wettbewerb in der Paketbranche findet ausschließlich auf dem Rücken der Beschäftigten statt; es kommt immer wieder vor, dass der gesetzliche Mindestlohn unterlaufen wird," sagte die Bundesvorsitzende Christina Dahlhaus der "FAZ".
* DAIMLER könnte laut "Stuttgarter Zeitung" im Werk Untertürkheim die Zahl der Zeitarbeiter deutlich senken.
* TESLA: Die US-Börsenaufsicht SEC wirft Gründer Musk vor, gegen die Auflagen eines Vergleichs nach umstrittenen Twitter-Botschaften verstoßen zu haben. Sie beantragte bei einem Richter, Musk der Missachtung des Gerichts für schuldig zu befinden.
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