Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die für Anleger heute Morgen wichtig sind
· Börse Online Redaktion
* BREXIT: Das britische Parlament soll am 11. Dezember über die Vereinbarung mit der EU abstimmen. Ein Regierungssprecher bestätigte einen entsprechenden Zeitplan des Parlaments. Demnach sind fünf Tage Debatte zu dem Thema geplant. Beginnen soll sie am 4. Dezember. Einem Zeitungsbericht zufolge fordern konservative Abgeordnete von Premierministerin Theresa May einen Zeitplan für ihren Rücktritt. Das könne die Gegner der Brexit-Vereinbarung milde stimmen, berichtete die "Times" unter Berufung auf Kabinettsmitglieder.
* BANKENUNION: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt heute über die Kontrollrechte der Europäischen Zentralbank (EZB) über europäische Banken. Mehrere Kläger beanstanden, dass die Übertragung der Aufsicht nicht von den EU-Verträgen gedeckt sei. Bundesregierung und Bundestag hätten deshalb der Kompetenzübertragung im Jahr 2013 nicht zustimmen dürfen. Die Zustimmungsgesetze seien verfassungswidrig. Geklagt wird von einer Gruppe um den Berliner Professor Markus Kerber. Mit einer Entscheidung wird frühestens in drei Monaten gerechnet.
* USA/CHINA/HANDEL: US-Präsident Donald Trump demonstriert Härte im Handelsstreit mit China. Er gehe davon aus, dass die bereits bestehenden Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent von bisher zehn Prozent erhöht werden, sagte Trump in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". Es sei "sehr unwahrscheinlich", dass er der Forderung der Volksrepublik nachkommen und auf eine Anhebung verzichten werde.
* BAYER: Das neuartige Krebsmittel Larotrectinib hat in den USA die Zulassung erhalten. Die Gesundheitsbehörde FDA gab grünes Licht für das Mittel, das Bayer zusammen mit der US-Biotechfirma Loxo Oncology entwickelt hat. Analysten trauen dem Medikament, das unter dem Namen Vitrakvi verkauft werden soll, Umsätze von bis zu einer Milliarde Dollar zu.
* GENERAL MOTORS: US-Präsident Donald Trump kritisiert den Stellenabbau beim Autokonzern GM. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" forderte er das Unternehmen auf, die Autoproduktion in China einzustellen. GM solle seine Fahrzeuge lieber in den USA produzieren.
* Das APPLE-Monopol auf den Verkauf von iPhone-Apps beschäftigt das Oberste US-Gericht. Dabei tendierte der Supreme Court dazu, eine Sammelklage von iPhone-Nutzern gegen Apple auf Entschädigung für überhöhte App-Preise zuzulassen. Die Kläger werfen dem Technologieriesen aus Kalifornien Verstöße gegen das Kartellrecht vor, weil er von externen Entwicklern konzipierte iPhone-Apps nur über den hauseigenen App Store verkaufen lässt und dabei eine 30-prozentige Provision kassiert.
* UNITED TECHNOLOGIES spaltet sich in drei Unternehmen auf: Luftfahrtzulieferer mit Rockwell Collins und Pratt & Whitney Triebwerke, Otis-Aufzüge und Carrier-Klimaanlagen.
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