Der Morgen kompakt: Sechs Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* WALT DISNEY: Der US-Unterhaltungsriese macht sich dieses Jahr keine Hoffnungen auf Gewinnwachstum. Konzernchef Iger sagte, der Gewinn je Aktie werde in diesem Geschäftsjahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharren.
* USA/ZINSEN: Die US-Notenbank Fed sollte ihren Kurs der schrittweisen Zinserhöhungen nach den Worten ihres führenden Mitglieds Dudley fortsetzen: "Auch wenn die Inflation derzeit etwas unter unserem langfristigen Ziel liegt, ist es nach meiner Beurteilung weiter angemessen, die konjunkturstützende Geldpolitik allmählich zurückzunehmen".
* CHINA/EXPORTE: Die Geschäfte von Exportweltmeister China sind im August langsamer gewachsen. Die Ausfuhren legten um 5,5 Prozent zu. Das ist weniger als im Vormonat mit 7,2 Prozent und auch weniger als von Ökonomen mit 6,0 Prozent vorhergesagt.
* EURO/FRANKREICH: Der französische Präsident Macron hat sich grundsätzlich hinter den Vorstoß Deutschlands zur Einrichtung eines europäischen Währungsfonds gestellt. Die Euro-Zone solle in die Lage versetzt werden, sich bei Wirtschaftskrisen selbst zu helfen, sagte Macron. Europa müsse sich unabhängig machen, so dass der IWF hier keine Rolle spielen müsse. "Wir sollten einen europäischen Währungsfonds anstreben."
* DEUTSCHLAND/EXPORTE: Der Außenhandelsverband BGA erwartet deutlich höhere Exporte als bisher gedacht, wie die "Welt" berichtet. Der Berechnung zufolge, die der Zeitung vorliege, habe der Verband nach den guten Auslandsgeschäften im ersten Halbjahr seine Exportprognose für das laufende Jahr verdoppelt. Erwartet werde nun, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr fünf Prozent mehr ins Ausland verkaufen wird statt den vorher prognostizierten 2,5 Prozent.
rtr
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