Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* VOLKSWAGEN: Die Mehrheitseigentümer der Porsche AG haben Spekulationen über einen möglichen Börsengang eine klare Absage erteilt. "Im Moment ist das überhaupt kein Thema", sagte Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG und der Porsche Holding SE, der "FAZ". Porsches Cousin Hans Michel Piëch sagte der Zeitung, solche Spekulationen zeigten die Werthaltigkeit des Konzerns auf. Auf die möglichen Einnahmen sei man aber zur Bewältigung der Dieselkrise und der hohen Investitionen in die Elektromobilität nicht angewiesen.
* AIRBUS: Inmitten der "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich will der Luft- und Raumfahrtkonzern seinen Mitarbeitern mit den niedrigsten Einkommen Sonderboni zahlen. Details dazu müssten noch mit den Gewerkschaften besprochen werden, sagte eine Sprecherin des Konzerns.
* Top-Manager von RENAULT und NISSAN kommen Insidern zufolge am Dienstag zu einem Treffen der ins Wanken geratenen Automobil-Allianz zusammen. Zwei Tage seien für die Beratungen in Amsterdam eingeplant.
* ORACLE: Der US-Softwarekonzern hat sich dank ordentlich laufender Cloud-Geschäfte besser geschlagen als erwartet. Der Umsatz in der besonders zukunftsträchtigen Cloud-Sparte stieg im zweiten Geschäftsquartal (per Ende November) um 2,7 Prozent auf 6,64 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn kletterte um rund fünf Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar. Die Aktie legte nachbörslich fünf Prozent zu.
* TWITTER: Nachrichten über mutmaßliche Hacker-Aktivitäten im Kurznachrichtendienst haben die Aktien des Unternehmens um fast sieben Prozent gedrückt. Twitter teilte in einem Blogbeitrag mit, man prüfe ungewöhnlichen Datenverkehr, der möglicherweise auf staatliche Hackerangriffe schließen lasse. Außerdem sei eine Softwarelücke gefunden worden.
* GROSSBRITANNIEN/KONJUNKTUR: Die Brexit-Unsicherheit bremst die britische Wirtschaft nach Einschätzung der dortigen Handelskammer spürbar. Für 2018 sei nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,2 Prozent zu rechnen, für 2019 dann von 1,3 Prozent. Das wären die zwei schwächsten Jahre seit der Rezession nach der Weltwirtschaftskrise vor einem Jahrzehnt.
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