Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* VOLKSWAGEN: Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal bei VW sind in den USA vier Audi-Manager angeklagt worden. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, müssen sich damit insgesamt 13 Personen wegen der Abgas-Betrügereien vor Gericht verantworten.
* LUFTHANSA: Die Gewerkschaft Verdi legt im Arbeitskampf in der Flughafensicherheit eine Streikpause ein. Die Arbeitgeber hätten signalisiert, dass sie in der nächsten Verhandlungsrunde am 23. Januar ein abschlussorientiertes Angebot vorlegen würden, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Ute Kittel. Deswegen werde nicht zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.
* HELLOFRESH: Der Kochbox-Versender hat sein Ziel für das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr voraussichtlich übertroffen. Währungsbereinigt seien die Erlöse 2018 um etwa 41 Prozent gestiegen, teilt das Berliner Unternehmen auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen mit. Dank besser als erwartet verlaufener Geschäfte im vierten Quartal seien die Erlöse damit stärker gesteigert worden, als zuvor mit 32 bis 37 Prozent prognostiziert.
* AMERICAN EXPRESS: Der Kreditkartenanbieter hat zum Jahresende wieder Geld verdient. Unter dem Strich blieben 2,01 Milliarden Dollar in der Kasse. Vor Jahresfrist war es wegen Belastungen im Zusammenhang mit US-Steuerregeln ein Minus von 1,21 Milliarden. Die Einnahmen legten um 7,9 Prozent auf 10,47 Milliarden Dollar zu.
* NETFLIX: Der US-Streamingdienst wächst im Rekordtempo. Im vierten Quartal 2018 konnte er 8,8 Millionen neue Abonnenten anlocken und damit einen Rekord aufstellen - weltweit sind es nun 139 Millionen. Der Umsatz sei um 27 Prozent auf 4,19 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Anleger hatten allerdings noch mehr erwartet.
* USA/HAUSHALTSSTREIT: Im US-Haushaltsstreit hat Präsident Donald Trump die geplante Reise der Regierungsdelegation zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der kommenden Woche abgesagt. Aus Rücksicht auf die 800.000 staatlichen Mitarbeiter, die wegen des teilweisen Behördenstillstands derzeit kein Gehalt erhielten, werde auf die Reise verzichtet, teilte Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders mit.
rtr
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