Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* BIP: Die deutsche Wirtschaft ist Ende 2018 voraussichtlich knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht heute eine erste Schätzung für die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen sagen im Schnitt ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent voraus. Im Vorquartal war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,2 Prozent geschrumpft. Es war der erste Rückgang seit dreieinhalb Jahren. Bei zwei Minus-Quartalen in Folge sprechen Experten von einer Rezession.
* HANDEL: Die Pekinger Verhandlungen im Zollstreit zwischen den USA und China sind in ihre entscheidende Phase getreten. Am Gesprächstisch nahmen für die USA Finanzminister Steven Mnuchin und der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer Platz. Die chinesische Regierung wurde durch Vize-Ministerpräsident Liu He vertreten, dem wichtigsten Wirtschaftsberater von Präsident Xi Jinping. US-Präsident Donald Trump erwägt einem Bloomberg-Bericht zufolge eine Verlängerung der zum 1. März gesetzten Frist um 60 Tage. Er hat mit einer Erhöhung der Zölle auf chinesische Importe zu Anfang März gedroht, sollte es bis dahin keine Einigung geben.
* Die DEUTSCHE BÖRSE hat im vergangenen Jahr von den starken Schwankungen an den Finanzmärkten profitiert und einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro eingefahren. Der laufende Konzernumbau kostete den Betreiber der Frankfurter Wertpapierbörse und der Derivatebörse Eurex allerdings einiges vom Ergebnis. Wie der Finanzkonzern mitteilte, stieg das bereinigte Nettoergebnis um 17 Prozent auf 1,003 Milliarden (Vorjahr: 857,1 Millionen) Euro.
* DEUTSCHE TELEKOM: US-Abgeordnete haben die geplante Fusion der Telekom-Tochter T-MOBILE US mit dem US-Rivalen SPRINT gründlich beleuchtet. Bei einer Anhörung im Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses mussten sich die Chefs beider Unternehmen mit kritischen Fragen auseinandersetzen hinsichtlich eines möglichen Stellenabbaus und höherer Preise in Folge eines Zusammenschlusses der Nummer drei und vier auf dem Markt.
* Bei der DEUTSCHEN BANK fallen wegen der laufenden Integration der Postbank bis 2022 einem Medienbericht zufolge mindestens 1950 Stellen weg. Laut "Handelsblatt" sollen alleine in der neuen gemeinsamen Zentrale 750 Stellen bis 2020 eingespart werden - rund 15 Prozent. Im Bereich Operations sollen bis 2022 rund 1200 Jobs abgebaut werden.
* INVESTOREN: Einflussreiche Großinvestoren fürchten einem Medienbericht zufolge für das laufende Jahr schrumpfende Gewinne der Unternehmen und fallende Dividenden - und wollen sich deshalb von Aktien trennen. Zu diesem Ergebnis kommt laut "Handelsblatt" eine Blackrock-Umfrage unter 230 Großanlegern. Gemeinsam verwalten die befragten Kapitalmarktprofis demnach rund sieben Billionen US-Dollar.
rtr
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