Breuer zahle der Deutschen Bank "ohne Präjudiz oder Anerkennung einer Rechtspflicht", heißt es in dem Vergleich, den das Geldhaus am Donnerstag in der Einladung zur Hauptversammlung am 19. Mai veröffentlichte. Breuer glaube weiterhin, seine Pflichten dadurch nicht verletzt zu haben. Die Aktionäre müssen der Einigung noch zustimmen.
Breuer hatte in dem Interview im Februar 2002 Zweifel an der Kreditwürdigkeit Kirchs geäußert. Der Münchner Medienmogul hatte Breuers Aussagen für die Pleite seines Imperiums wenige Monate später mitverantwortlich gemacht. Mit seinen Erben einigte sich die Deutsche Bank in einem 928 Millionen Euro schweren Vergleich. Rund ein Zehntel davon bekommt sie nun von der Manager-Haftpflichtversicherung zurück, wie aus der Einladung ebenfalls hervorgeht. Das Konsortium um Zurich und die Allianz, bei dem die Deutsche Bank den Vorstand damals gegen Management-Fehler versichert hatte, zahlt einem Vergleich zufolge gut 90 Millionen Euro.
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