Das "Manager Magazin" berichtete online, konzernintern werde über "atmosphärische Störungen" zwischen dem für die Einhaltung der Grundsätze guter Unternehmensführung (Compliance) zuständigen Vorstandsmitglied Sylvie Matherat und dem ihr direkt unterstellten Hazlewood berichtet. Er habe auf ein forscheres Auftreten der Einheit gedrängt. In Finanzkreisen hieß es, ein Nachfolger werde noch im Januar bekanntgegeben. Die Deutsche Bank wollte sich zu der Personalie nicht äußern.
Ein Verdacht von milliardenschwerer Geldwäsche in Russland gilt als eine der größten Altlasten, die die Bank bisher noch nicht bewältigt hat. Hazlewood hatte in dem Bereich zuvor unter anderem für HSBC, JP Morgan und Standard Chartered gearbeitet. Sein Vorgänger bei der Deutschen Bank, Ulrich Göres, hatte die größte deutsche Bank vor einem Jahr verlassen.
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