Die schwärzesten Tage der internationalen Börsen
· Börse Online Redaktion
16. Oktober 1989: Der deutsche Leitindex Dax, der erst 1988 aus der Taufe gehoben wurde, fällt um rund 13 Prozent und folgt damit der Wall Street, wo Finanzierungs-Schwierigkeiten beim Kauf der US-Fluggesellschaft UAL einen Ausverkauf auslösen.
23. Mai 1995: Die Furcht vor Eingriffen der Regierung in den chinesischen Aktienmarkt lässt den Shanghai-Composite um 16,4 Prozent abstürzen.
6. Oktober 2008: Kurz nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers wird die Unsicherheit an den Aktienmärkten immer größer. Der italienische Leitindex verbucht mit einem Abschlag von mehr als acht Prozent seinen größten Tagesverlust, der Leitindex der portugiesischen Börse gibt knapp zehn Prozent nach. Der EuroStoxx50 fällt um acht Prozent. An der Wall Street geht es ebenfalls bergab, allerdings nicht ganz so stark: der Dow-Jones-Index gibt 3,6 Prozent nach.
3. August 2015: Am ersten Tag nach der fünfwöchigen Zwangspause stürzt die Athener Börse ins Bodenlose. Der Leitindex steuert mit einem Minus von 16 Prozent auf den größten Tagesverlust seiner Geschichte zu. Die Athener Regierung hatte die Börse Ende Juni geschlossen, als die monatelangen Verhandlungen um die Bedingungen für weitere Finanzhilfen kurz vor dem Scheitern standen.
24. August 2015: Angesichts der Furcht vor einem deutlichen Konjunktureinbruch in China rutschen die Börsen rund um den Globus immer weiter ab. Der Shanghai Composite Index bricht um 8,5 Prozent ein. Der Nikkei sinkt in Tokio um 4,6 Prozent. Im Sog dieser Vorgaben sackt der deutsche Leitindex Dax erstmals seit Mitte Januar wieder unter die Marke von 10.000 Punkten und fällt um bis zu 3,6 Prozent auf 9760 Zähler.
Reuters
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