Gea-Aktie schwächster MDax-Wert - Umbau sorgt für Verlust
· Börse Online Redaktion
Der vor allem für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie produzierende Anlagenbauer will mit dem Konzernumbau bis 2017 100 Millionen Euro jährlich einsparen. Dem Sparkurs werden 1450 Stellen zum Opfer fallen. Seit Jahresbeginn fielen Firmenangaben zufolge bereits 300 Stellen weg. Aktuell beschäftigt Gea knapp 18.000 Mitarbeiter.
Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um knapp drei Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Bereinigt um die Kosten für den Konzernumbau und andere Sondereffekte von insgesamt 134 Millionen Euro legte der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 8,8 Prozent auf 139,3 Millionen Euro zu. Dank der Einsparungen ist Konzernchef Oleas zuversichtlich, seine Jahresziele trotz schwindender Geschäftsdynamik zu erreichen. Das Ebitda soll 590 bis 640 Millionen Euro erreichen, nachdem es im vergangenen Jahr 591 Millionen Euro betrug. Den Aktionären will er eine Dividende mindestens in der Höhe des Vorjahres von 0,70 Euro je Aktie zahlen.
Reuters
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