Gea-Aktie springt an MDax-Spitze - Konzern lockt mit höherer Dividendenrendite
· Börse Online Redaktion
Oleas gab als Zielgrößen für die Jahre 2017 bis 2020 ein jährliches organisches Umsatzwachstum von durchschnittlich vier bis sechs Prozent an. Die operative Umsatzrendite soll dann 13 bis 16 Prozent erreichen. 2013 lag sie bei zehn Prozent. "Im Hinblick auf die jährlichen Einsparungen von mindestens 100 Millionen Euro, die wir ab 2017 aus dem anstehenden Konzernumbau erwarten, haben wir uns mittelfristig neue ambitionierte Wachstums- und Renditeziele gesetzt", so Oleas.
Gea hatte im August einen Konzernumbau angekündigt und dabei betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen nicht ausgeschlossen. Billig wird der Umbau nicht: Gea kalkuliert dafür bis Ende 2017 Kosten von rund 100 Millionen Euro ein. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf erhält rund drei Viertel seiner Aufträge von Kunden aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie wie Nestle, Mondelez oder Unilever. Das sorgt trotz der Konjunkturschwäche in etlichen Ländern für prall gefüllte Auftragsbücher.
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OLEAS BEKRÄFTIGT JAHRESZEILE FÜR 2014
Nach Umsatzzuwächsen im dritten Quartal bekräftigte Oleas seine Ziele für 2014. Der Anlagenbauer mit seinen 18.000 Beschäftigten - 5000 davon in Deutschland - peilt 2014 unverändert einen moderaten Umsatzanstieg an. Das Ebitda soll bei 550 bis 590 Millionen Euro liegen. 2013 verbuchte der Anlagenbauer einen Betriebsgewinn von 530 Millionen Euro sowie einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro.
Im dritten Quartal verbuchte der Konzern nach ersten Berechnungen bei einem Auftragseingang von 1,165 (Vorjahr: 1,50) Milliarden Euro ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 1,147 Milliarden Euro. Der vollständige Quartalsbericht soll am 28. Oktober veröffentlicht werden.
Reuters
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