Er gilt als das deutsche KI-Wunderkind und leitet schon mit 25 Jahren seinen eigenen Hedgefonds. Eigentlich lief alles super, doch im Zuge des KI-Abverkaufs an den Börsen könnte sich das Blatt nun massiv zu seinen Ungunsten gewendet haben.

Leopold Aschenbrener ist erst 25, war aber bereits Mitarbeiter bei FTX und OpenAI, und leitet sehr erfolgreich seinen eigenen Hedgefonds. In der Vergangenheit bewies er ein wirklich goldenes Händchen mit seinen Investments, doch das könnte sich jetzt gewandelt haben.

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Hat sich das deutsche KI-Wunderkind verzockt?

Denn CNBC berichtete am Donnerstag Folgendes: „Der angeschlagene Hedgefonds Situational Awareness, gegründet vom ehemaligen OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner, verwaltet ein Vermögen von 24 Milliarden US-Dollar und hat nach hohen Verlusten bei KI-Aktien und einer Fehlinvestition in Softwareaktien zahlreiche Positionen aufgelöst. Dies führte zu erheblichen Liquiditätsengpässen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.”

Es entsteht der Eindruck, dass sich der 25-Jährige mit seinen Wetten verzockt hat und es zu deutlichen Problemen, vor allem im Rahmen des KI-Abverkaufs in den vergangenen Tagen, gekommen ist. Denn Aschenbrenner hat mit Hebel auf Aktien und private Beteiligungen spekuliert - eine Methode, die schon viele erfolgreiche Anleger vor ihm in den Bankrott geführt hat.

CNBC berichtet: „Zu den größten Beteiligungen des Fonds am Ende des ersten Quartals gehörte die Nebius Group, Sandisk​, Micron und CoreWeave. Laut den eingereichten Unterlagen sind alle vier Aktien in diesem Monat um mehr als 35 Prozent gefallen.”

Nicht zu gierig werden

Sollten sich die Berichte rund um Aschenbrenner also bewahrheiten, dann sieht es für das deutsche KI-Wunderkind alles andere als gut aus. Angeblich soll der Fonds aktuell sogar versuchen, seine Anthropic-Beteiligung zu Geld zu machen, um die Margin-Anforderungen der Broker zu erfüllen.

Dies lehrt Anleger ein weiteres Mal: Wer zu gierig wird, der kann an der Börse alles verlieren. 

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Häufig gestellte Fragen

Wer ist Leopold Aschenbrenner?

Leopold Aschenbrenner ist ein deutscher Forscher und Investor im Bereich künstliche Intelligenz (KI). Er war Mitglied des „Superalignment“-Teams von OpenAI, bevor er im April 2024 entlassen wurde und hat einen populären Aufsatz mit dem Titel „Situational Awareness“ über die Entstehung künstlicher allgemeiner Intelligenz und damit verbundene Sicherheitsrisiken veröffentlicht.Mittlerweile ist Aschenbrenner, dessen Geburtsjahr mit 2001 oder 2002 angegeben wird, Chief Investment Officer (CIO) der von ihm mit gegründeten Situational Awareness LP.

Hat sich Leopold Aschenbrenner verzockt?

CNBC berichtete am Donnerstag Folgendes: „Der angeschlagene Hedgefonds Situational Awareness, gegründet vom ehemaligen OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner, verwaltet ein Vermögen von 24 Milliarden US-Dollar und hat nach hohen Verlusten bei KI-Aktien und einer Fehlinvestition in Softwareaktien zahlreiche Positionen aufgelöst. Dies führte zu erheblichen Liquiditätsengpässen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.”

Auf welche Aktien setzt Leopold Aschenbrenner?

Zu den größten Beteiligungen des Fonds am Ende des ersten Quartals gehörte die Nebius Group, Sandisk​, Micron und CoreWeave.