Top-Investoren verdienen sich mit den neuen Börsenstars eine goldene Nase. Eine neue Analyse zeigt, mit welchen drei Aktien Anleger jetzt auch davon profitieren können. Es winken bis zu 126 Prozent Kurspotenzial.
Private Equity und Venture Capital sind aktuell am Boomen. Mit Blick auf die Exits im VC-Bereich wird 2026 ein neues Rekordjahr werden. Dabei wurde diese Entwicklung vor allem von einem IPO angetrieben: dem von SpaceX.
Doch während die Aktie an der Börse schon kurz nach ihrem Debüt massiv unter Druck geraten ist, haben sich viele Investoren, die schon vorher über Beteiligungsgesellschaften eingestiegen sind, eine goldene Nase verdient.
Investments vervielfachen sich
Ein gutes Beispiel ist der Scottish Mortgage Investment Trust. Die Holding investierte erstmals 2018 zu einer Bewertung von noch 31 Milliarden US‑Dollar. Angesichts des heutigen Werts von 1,9 Billionen US-Dollar hat sich die Investition vervielfacht. Doch während viele die Chance bei dem von Elon Musk geführten Unternehmen früh erkannt haben, konnten nur die wenigsten investieren, da es sich damals noch nicht um ein an der Börse notiertes Vehikel gehandelt hat.
Kay Gallus, Co-Leiter Private Equity beim Family Office HQ Trust, kommentierte kürzlich dazu: „Venture Capital ist für uns ein Zugangsthema: Da nur wenige Firmen den Großteil der Renditen liefern, muss man Zugang zu den Managern haben, die diese Firmen finden und hierzu in frühen Finanzierungsrunden Zugang haben.“
Investieren wie die Profis
Wer also von den enormen Renditen in diesem Bereich profitieren möchte, der muss auf die richtigen Fonds oder börsennotierten Beteiligungsgesellschaften setzen. Gerade jetzt könnte das eine spannende Idee sein, denn mit Anthropic und OpenAI sind bereits zwei weitere großkalibrige Unternehmen auf dem Weg zu einem Börsengang, in die viele Venture Capital Fonds investiert haben. Aber auch viele kleinere Namen, speziell aus dem KI‑Bereich, werden aktuell noch privat gehalten. Wer hier von der Weiterentwicklung der weltverändernden Technologie profitieren will, der muss Umwege gehen, um zu investieren.
Denn erst beim IPO einzusteigen, ist häufig nicht der beste Weg. Gerade in den vergangenen Jahren zeigen eine Reihe von Fallbeispielen, dass Börsengänge häufig zu überteuerten Preisen erfolgen und die Kurse im Anschluss entsprechend reagieren. Laut dem Warrington College of Business verzeichneten im Jahr 2025 bereits 24,4 % aller US-amerikanischen Börsengänge am ersten Handelstag negative Renditen - in den Jahren 2022 und 2023 war es sogar mehr als jedes zweite IPO.
Noch deutlicher zeigt sich das Bild beim Blick auf die Jahresperformance: Laut Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr lag die mediane Jahresrendite von US-IPOs in 2025 bei minus 21 Prozent - und damit bereits das fünfte Jahr in Folge im negativen Bereich. In den besonders schwachen Jahren 2022 und 2023 verloren Börsenneueinsteiger im Schnitt sogar 55 bzw. 56 Prozent ihres Werts bis zum Jahresende. Langfristig underperformen diese Neulinge im Schnitt die Börse über Jahre. Das unterstreicht: Wer erst beim IPO einsteigt, kauft häufig zum Höchstpreis - und zahlt die Zeche dafür oft noch jahrelang.
3 Aktien, um bei den neuen Börsenstars dabei zu sein
Um dies zu vermeiden und dann einzusteigen, wenn es auch die Profi-Investoren tun, gibt es drei börsennotierte Beteiligungsgesellschaften. Sie investieren frühzeitig in vielversprechende Zukunftsunternehmen, bevor diese an die Börse gehen.
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