Erst wird der Ausblick am Morgen bestätigt, kurz danach wird die Prognose doch gestrichen. Diese Schocker-Nachricht reißt diese SDAX-Aktie um 15 Prozent in die Tiefe, und so kann es jetzt weitergehen.
Am Donnerstagmorgen hatte Energiekontor noch sein Gewinnziel bestätigt, am Donnerstagabend musste das Management dann aber direkt die Kürzung der Prognose ausrufen. Wegen dieses Chaos fällt die Aktie am Freitag um 16 Prozent.
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Komplettes Chaos bei SDAX-Aktie
Grund für die kurzfristige Senkung seien deutlich spätere Netzanschlusstermine mehrerer schottischer Windparkprojekte und daraus resultierende Auswirkungen auf bisher vorgesehene ergebnisrelevante Projektverkäufe, teilte das Unternehmen in Bremen mit. Zwei der drei betroffenen Projekte seien zentraler Bestandteil der Prognose gewesen. Anleger waren bedient.
Energiekontor erwartet 2026 nun nur noch ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 5 bis 10 Millionen Euro. Noch am Donnerstagmorgen war das alte Ziel von 40 bis 60 Millionen bestätigt worden. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten rund 50 Millionen erwartet.
Kurs rauscht um 15 Prozent nach Schocker-Nachricht ab und könnte weiter fallen
Diese Schocknachricht und die sehr unglückliche Kommunikation lassen Anleger am Freitag also verständlicherweise aus den Papieren fliehen. Diese intensivieren nun ihren Abwärtstrend und befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2020.
Doch ein Ende der Bewegung ist noch nicht in Sicht. Nach dem heftigen Kurssturz sollten Anleger zunächst Abstand von den Papieren nehmen, denn wann eine Bodenbildung erfolgt, ist noch unklar.
BÖRSE ONLINE rät nicht zum Kauf der Papiere. Wesentlich bessere Investmentchancen finden Anleger hier.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Warum fällt die Aktie von Energiekontor?
Am Donnerstagmorgen hatte Energiekontor noch sein Gewinnziel bestätigt, am Donnerstagabend musste das Management dann aber direkt die Kürzung der Prognose ausrufen. Wegen dieses Chaos fällt die Aktie am Freitag um 16 Prozent.
Warum senkt Energiekontor den Ausblick?
Grund für die kurzfristige Senkung seien deutlich spätere Netzanschlusstermine mehrerer schottischer Windparkprojekte und daraus resultierende Auswirkungen auf bisher vorgesehene ergebnisrelevante Projektverkäufe, teilte das Unternehmen in Bremen mit. Zwei der drei betroffenen Projekte seien zentraler Bestandteil der Prognose gewesen. Anleger waren bedient.
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