Am Donnerstag sorgt eine echte Schocknachricht bei dieser Hoffnungsträger-Aktie für einen Kursabsturz um 43 Prozent. Das wurde konkret gemeldet und das sagen die Analysten nach den Nachrichten.
Am Donnerstag dürften die Aktionäre von Ultragenyx einen Schock beim Blick ins Depot bekommen. Der Biotechnologie-Hoffnungsträger stürzte um 43 Prozent nach einer echten Schockernachricht ab.
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Mega-Crash um 43 Prozent bei Hoffnungsträger-Aktie
Hintergrund sind Ergebnisse der Phase-3-Studie Aspire zu einem Wirkstoff gegen das Angelman-Syndrom (laut Ultragenyx: "Funktionsverlust oder Deletion des mütterlich vererbten Allels des UBE3A-Gens"). Diese haben belegt, dass das Hauptmedikament des Unternehmens keine Verbesserung bei den Patienten gebracht hat.
„Aufgrund all unserer Beobachtungen im Rahmen des umfassenden klinischen Entwicklungsprogramms der Phase 1/2 und der Langzeit-Verlängerungsstudie sind wir vom Ergebnis von Aspire enttäuscht“, sagte CEO Emil Kakkis .
Entsprechend will das Unternehmen nun seine Geschäftsaktivitäten überprüfen und Kosten einsparen. Wie es jetzt weitergeht, ist allerdings noch offen.
Anleger bleiben an der Seitenlinie
Dementsprechend sollten Anleger bei den Aktien von Ultragenyx an der Seitenlinie bleiben. Wie es mit dem Unternehmen nach dieser Schocknachricht weitergeht, ist vollkommen offen und die Börse preist diese Unsicherheit mit dem Kurssturz ein.
Wer jetzt auf Turnaround-Aktien mit wesentlich besseren Aussichten für ein Comeback setzen will, der sollte einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Reversal Index werfen.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Ultragenyx-Aktie um 43 Prozent abgestürzt?
Die Phase-3-Studie Aspire zeigte, dass Apazunersen (GTX-102), das Hauptmedikament von Ultragenyx, weder beim Bayley-4-Kognitionswert noch beim multidimensionalen Responder-Index eine Verbesserung gegenüber der Kontrollgruppe erreichte.
Was prüft Ultragenyx nach dem Misserfolg der Aspire-Studie?
Ultragenyx will das Apazunersen-Programm bewerten, über dessen Fortführung entscheiden und die geplanten Geschäftsaktivitäten auf deutliche Einsparungen bei den Ausgaben überprüfen.
Welche Folgen hat die Schocknachricht für Aktionäre?
Die weitere Entwicklung des Unternehmens ist offen, und die Unsicherheit führte zu einem Kurssturz von 43 Prozent im nachbörslichen Handel; Anleger sollten bei der Aktie zunächst an der Seitenlinie bleiben.
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