Star-Investor und Milliardär Bill Ackman glaubt an eine Rally, sobald Krieg und Inflation nachlassen. Vor allem setzt er kommendes Jahr auf einen der Tech-Giganten.
Wird 2027 besser für die Börsen laufen als 2026? Bill Ackman, Gründer und Chef von Pershing Square gab bei CNBC vor kurzem eine positive Prognose ab: Sobald der Krieg vorbei sei, werde 2027 „ein fantastisches Jahr für Aktien“.
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Kein Krieg: Die Bedingungen für die Rally
Die Börse werde derzeit laut Ackman vor allem von geopolitischen Konflikten und hartnäckiger Inflation gebremst. Fallen die Energiepreise, dürfte die Inflation nachgeben und der Markt Auftrieb erhalten.
„Sobald die Belastung durch den Krieg vorbei ist – und es sieht so aus, als könnte sich auch zwischen Russland und der Ukraine etwas in die richtige Richtung bewegen –, könnten die Energiepreise deutlich fallen, und das wäre natürlich sehr gut für die Inflation und die Märkte“, sagte Ackman am Donnerstag bei CNBC in „Squawk on the Street“. „Wir werden ein großartiges 2027 erleben.“
Ackman, der den Iran-Konflikt als einen „äußerst gut durchgeführten Krieg“ bezeichnete, glaubt, dass Frieden im Nahen Osten für die Region sehr gut wäre und letztlich auch „großartig für die Vereinigten Staaten“.
Seine Theorie hat aber einen Haken: Ackman setzt bei seiner Prognose auf Faktoren, die Anleger nicht beeinflussen können. Ein dauerhaftes Kriegsende ist momentan nicht absehbar, und die Notenbanken müssten von Zinserhöhungen auf Zinssenkungen umschwenken. Bleibt eine dieser Voraussetzungen aus, fehlt der Rückenwind, auf den Ackman für 2027 setzt.
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Meta: Undervalued trotz Investitionswelle
Mit Blick auf die Zukunft setzt Ackman zudem vor allem auf Meta Platforms. „Meta ist außergewöhnlich gut positioniert, um den Einsatz von Agenten für breite Teile der Bevölkerung zugänglich zu machen“, sagte Ackman gegenüber CNBC und verwies auf den Erfolg des Konzerns mit seinem persönlichen KI-Agenten Muse.
Meta habe „bewiesen, dass KI dem Unternehmen hilft, sein Geschäft zu beschleunigen, und es bleibt eine unglaublich unterbewertete Aktie – deshalb besitzen wir sie“, so Ackman. Den Kursrückgang von rund sechs Prozent nach den Quartalszahlen wertete er als kurzfristiges Rauschen und die Milliarden-Ausgaben für Rechenzentren für notwendig. Er glaubt an späte, aber attraktive Renditen.
Pershing Square hat die Beteiligung an Meta im Februar öffentlich gemacht. Laut Berichten der US-Finanzplattform “Motley Fool” hat der Fonds sie im zweiten Quartal 2026 um rund 20 Prozent aufgestockt, während er Alphabet verkaufte.
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Häufige Fragen
Wer ist Bill Ackman?
Bill Ackman ist Gründer und Chef von Pershing Square Capital Management, einem US-Hedgefonds. Er ist ein bekannter Investor, der öffentlich für seine Positionen wirbt und sich regelmäßig in Medieninterviews zu Märkten äußert.
Was prognostiziert Bill Ackman für 2027?
Ackman erwartet ein „fantastisches“ Jahr für Aktien, sobald die Belastungen durch Kriege und Energiepreise nachlassen - was aber bisher nicht absehbar ist. Eine konkrete Kursprognose hat er nicht genannt.
Warum setzt Ackman auf Meta?
Er hält Meta für unterbewertet und sieht im KI-Agenten Muse einen Beleg dafür, dass künstliche Intelligenz das Geschäft beschleunigt. Pershing Square hat die Beteiligung im Februar öffentlich gemacht und im zweiten Quartal 2026 laut Medienberichten aufgestockt.
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