Aktuell sorgen sich viele Milliardäre laut einer Umfrage der Deutschen Bank ganz besonders um ein Risiko, das die Wirtschaft und die Börse deutlich unter Druck setzen könnte. Doch was können Anleger jetzt tun?

Kürzlich hat die Deutsche Bank eine Umfrage im Rahmen des „Emerging Markets Family Office Forum 2026“ durchgeführt. Darin wurden rund 200 Family Offices und vermögende Privatpersonen (mehrheitlich Milliardäre) befragt. Bei den Antworten rund um die Risiken für die Märkte zeigte sich ein erstaunlicher Konsens.

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Das ist das größte Risiko für Wirtschaft und Börse

Denn von den befragten Family Offices nannten 37 Prozent die steigenden Zinsen und Renditen als größtes Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum, gefolgt von der Inflation (23 Prozent) und Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (17 Prozent). Dies ist vor dem Hintergrund der starken Renditeanstiege in der westlichen Welt wenig überraschend.

Noch interessanter sind in diesem Kontext aber die Fragen nach der Stabilität und Sicherheit. Asien wurde von 73 Prozent der Befragten als die geopolitisch stabilste Region für die nächsten zwölf Monate eingestuft, gefolgt von den USA (14 Prozent), Großbritannien und Europa (6 Prozent), Lateinamerika (4 Prozent) sowie dem Nahen Osten (2 Prozent).

Dies könnte zum Teil auch damit zusammenhängen, dass die Milliardäre die Situation in der westlichen Welt angesichts der hohen Schuldenstände, die es in Asien mit Ausnahme Japans nicht gibt, prekärer einschätzen.

„Internationale Familien und ihre Family Offices suchen nach Stabilität, Strategien zur Risikominderung und globaler Vernetzung; in dieser sich wandelnden Welt hat sich Singapur als einer der klaren Favoriten unter den globalen Zentren für die Vermögensverwaltung etabliert“, sagte Marco Pagliara, Leiter des Bereichs Emerging Markets bei der Deutsche Bank Private Bank.

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So schützen sich Anleger vor hohen Zinsen

Milliardäre aus den Emerging Markets sehen also steigende Zinsen als ein deutliches Risiko. Wer sich jetzt gegen weitere Renditeanstiege versichern will, der kann beispielsweise einen Blick auf Aktien werfen, die unabhängig von Kapitalkosten sind.

Mehr zu solchen Titeln erfahren Sie in diesem Artikel.

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Häufig gestellte Fragen

Was sehen die befragten Family Offices als größtes Risiko für die Weltwirtschaft?

In einer Umfrage der Deutschen Bank nannten 37 Prozent steigende Zinsen und Renditen als größtes Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum. Es folgten Inflation mit 23 Prozent und Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz mit 17 Prozent.

Welche Region gilt unter den Befragten als geopolitisch am stabilsten?

73 Prozent stuften Asien als geopolitisch stabilste Region für die kommenden zwölf Monate ein. Dahinter lagen die USA mit 14 Prozent, Großbritannien und Europa mit 6 Prozent, Lateinamerika mit 4 Prozent sowie der Nahe Osten mit 2 Prozent.

Wie können sich Anleger gegen steigende Zinsen und Renditen absichern?

Als mögliche Anlage kommen Aktien infrage, die unabhängig von Kapitalkosten sind.

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