Morning Briefing: Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* LUFTHANSA : Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat die Lufthansa zur Aufnahme von offiziellen Tarifgesprächen über den Lohn aufgefordert. Die Lufthansa begrüßt nach Aussagen einer Konzernsprecherin die Gesprächsofferte.
* BAYER : Der US-Saatgutkonzern MONSANTO, den Bayer für 66 Milliarden Dollar kaufen will, veröffentlicht seine Zahlen zum vierten Quartal und die Bilanz für das Geschäftsjahr 2015/16. Die Amerikaner hatten wiederholt ihre Ergebnisprognose für das Gesamtjahr gekappt, im dritten Quartal war der Nettogewinn um mehr als ein Drittel eingebrochen.
* AIRBUS : Polen hat Verhandlungen mit Airbus über ein milliardenschweres Hubschraubergeschäft für beendet erklärt. Es habe "Diskrepanzen in den Verhandlungspositionen beider Seiten gegeben", erklärte das Wirtschaftsministerium.
* MICRON TECHNOLOGY : Der Chipkonzern hat dank höherer Preise und Anzeichen für eine gewisse Erholung am PC-Markt seine Umsatzeinbußen bremsen können. Für das vierte Geschäftsquartal gab das US-Unternehmen einen Rückgang von 10,6 Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar bekannt. Der Verlust betrug 170 Millionen Dollar nach 471 Millionen im Vorjahreszeitraum.
* TWITTER dürfte laut "Wall Street Journal" in dieser Woche Übernahmeangebote erhalten.
* GOOGLE unternimmt mit einer ganzen Reihe von neuen Geräten einen Frontalangriff auf Konkurrenten wie APPLE und AMAZON. Der US-Konzern stellte in San Francisco unter dem Namen "Pixel" neue Smartphones, den sprachgesteuerten intelligenten Assistenten "Home", die Datenbrille "Daydream View" und einen eigenen WiFi-Router vor.
* BANKEN: Der US-Investor BLACKROCK kritisiert Europas Bankenbranche. "Europas Banken haben in einem großen Ausmaß versagt", sagte Vize-Chairman Hildebrand der "FAZ". Die langfristige Erfolgsbilanz der Institute sei schockierend schlecht. BLACKROCK kaufe vor allem dann europäische Bankaktien, wenn dies im Rahmen von Indexfonds unvermeidlich sei.
* BANKEN: Der neue Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Scheidt, sieht keine echte Krise auf die Geldinstitute zukommen. "Die Banken sind heute viel stabiler aufgestellt als vor Lehman, aber sicher scheint auch, dass die Zeiten schwierig bleiben", sagte er dem "Handelsblatt".
* BREXIT: Die britische Finanzbranche könnte einer Studie zufolge bei einem "harten Brexit" bis zu 38 Milliarden Pfund an Umsatz einbüßen. Sollten die Firmen das Recht verlieren, ihre Dienstleistungen in der EU zu verkaufen, könnten zudem 75.000 Arbeitsplätze verschwinden, heißt es in der Untersuchung der Beratungsfirma Oliver Wyman, die vom Branchenverband TheCityUK in Auftrag gegeben wurde.
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