Morning Briefing: Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* FINANZAUSGLEICH: Bundeskanzlerin Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder haben sich grundsätzlich über die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen geeinigt. Teilnehmer des nächtlichen Verhandlungsmarathons sagten der Nachrichtenagentur Reuters, es sei eine Grundsatzeinigung über die Finanzfragen erzielt worden. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Gespräche würden am Vormittag in Berlin fortgesetzt. Über die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen und den Länderfinanzausgleich wird seit Jahren gerungen.
* US-BANKEN: JPMORGAN, CITIGROUP und WELLS FARGO eröffnen die Berichtssaison der US-Banken.
* DEUTSCHE BANK : Vermögende Kunden in Europa und Asien haben hochrangigen Managern zufolge Gelder abgezogen. Es handele sich aber nicht um beträchtliche Summen, sagte der neue Chef der Vermögensverwaltungssparte in Asien, Yim.
* SOFTWARE AG : Rückstellungen für eine Rechtsstreitigkeit in den USA haben das Unternehmen im dritten Quartal belastet. EBIT bei 50,1 (VJ: 66,8) Mio Euro. Umsatz bei 198,3 (VJ: 215,9) Mio Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr 2016 bestätigte der SAP-Rivale.
* SAMSUNG : Das Desaster beim neuen Top-Smartphone Galaxy Note 7 kommt den Konzern noch teurer zu stehen. Der operative Gewinn werde in den nächsten beiden Quartalen umgerechnet 2,7 Milliarden Euro geringer ausfallen, teilte der Konzern mit. Damit kosten die Brände beim neuen Smartphone-Flaggschiff die Südkoreaner bislang rund fünf Milliarden Euro.
* Der Datendiebstahl bei YAHOO könnte die geplante Übernahme des Kerngeschäfts durch VERIZON platzen lassen. Der Angriff auf mindestens 500 Millionen Yahoo-Nutzerkonten könnte eine Klausel in dem Vertrag auslösen, die einen Rückzug Verizons ermögliche, sagte der Leiter der Verizon-Rechtsabteilung.
* TESLA : Das Bundesverkehrsministerium warnt Tesla-Fahrer der "Bild" zufolge vor der Nutzung des Autopiloten der Elektrofahrzeuge. In einem Brief des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sollen rund 2500 Tesla-Fahrer in den nächsten Tagen darauf hingewiesen werden, dass die Funktion nur als Hilfe benutzt werde dürfe und die Aufmerksamkeit des Fahrers zu 100 Prozent erforderlich sei.
* EUROPÄISCHE BANKEN: Die BUNDESBANK hält die Sorgen um Zustand der europäischen Banken für übertrieben. Zwar sei der Sektor nicht genügend auf das Geschäftsumfeld nach der Finanzkrise vorbereitet und das spiegele die Stimmung an den Märkten wider, sagte Bundesbank-Vorstand Dombret. "Aber - und da kommt die Übertreibung hinein - die deutlichen Kursbewegungen nehmen nicht zur Kenntnis, dass die Solvenz des Sektors in Europa nicht in Zweifel steht."
* BREXIT: EU-Ratspräsident TUSK geht davon aus, dass sich Großbritannien bei seinem Austritt aus der EU keinen freien Zugang zum Binnenmarkt sichern kann. "Es ist nutzlos, über einen "sanften Brexit" zu spekulieren", sagte er. "Dies wären rein theoretische Spekulationen. Meiner Meinung nach ist die einzige Alternative zu einem 'harten Brexit' kein Brexit."
* CETA: Der kanadische Ministerpräsident Trudeau ist über den Widerstand in der EU gegen das Handelsabkommen Ceta verärgert. Wenn sich zeige, dass Europa unfähig ist, einen fortschrittlichen Handelspakt mit einem Land wie Kanada abzuschließen, mit wem denke Europa dann noch Geschäfte machen zu können, sagte der liberale Regierungschef.
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