Morning Briefing: Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
PROSIEBENSAT.1 hat sich bei großen Investoren 515 Millionen Euro frisches Kapital besorgt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von rund 14,2 Millionen neuen Aktien zum Preis von je 36,25 Euro will der Konzern vor allem für Zukäufe im Digitalgeschäft verwenden. Damit stockt Konzern sein Grundkapital um 6,5 Prozent auf.
* PKW-MAUT: Im Streit über die geplante Pkw-Maut in Deutschland gibt es eine überraschende Wende. Das Bundesverkehrsministerium und die EU-Kommission haben sich in ihren Verhandlungen offenbar so weit angenähert, dass die Abgabe doch noch eingeführt werden kann. "Wir bewegen uns aufeinander zu, und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Einigung mit der EU-Kommission im November steht" sagte Minister Dobrindt der Nachrichtenagentur Reuters.
* DEUTSCHE BANK : Fitch prüft eine Herabstufung der Bonitätsnote für das Institut. Die Ratingexperten haben Zweifel, dass es dem größten deutschen Geldhaus gelingt, 2017 so viel mehr Erträge zu erwirtschaften, dass es sein Eigenkapital wie geplant aus eigener Kraft aufstocken kann. Fitch versah die Note "A-", mit der sie die Bank langfristig bewertet, mit dem Hinweis "Rating Watch Negative".
* VOLKSWAGEN : Bei der beanstandeten Software in den Diesel-Motoren von Volkswagen handelt es sich nach Ansicht des Konzerns um keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht. "Die Wirksamkeit der Abgasreinigungsanlage wird in diesen Fahrzeugen gerade nicht reduziert", erklärte VW in einem Reuters vorliegenden Schreiben. Dass VW trotzdem rund acht Millionen Autos in Europa umrüstet, begründete der Konzern damit, dass man im Interesse der Kunden konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten wolle.
* DEUTSCHE TELEKOM : Der Bund baut laut "Handelsblatt" den Anteil an Telekom-Aktien aus, um mit ihnen an der Börse zu spekulieren.
* VOLKSWAGEN: Der Aufsichtsrat berät heute über den Konzernumbau.
* MERCK investiert weiter in China. In zwei Projekte in Nantong sollen insgesamt 250 Millionen Euro fließen, teilte das Unternehmen mit.
* BMW : Q3 - Analysten erwarten im Schnitt einen Umsatz 22,83 Mrd Euro, Ebit 2,37 Mrd, EBT 2,31 Mrd, Überschuss 1,59 Mrd Euro
* COMMERZBANK : Q3 - Analysten erwarten im Schnitt einen Verlust vor Steuern 466 Mio Euro
* KION : Die Ratingagentur Moody's droht Kion mit einer Herabstufung. Die Bonitätswächter senkten den Ausblick auf "negativ", das Rating wurde mit "Ba1" bestätigt.
* EVONIK : Q3 - Analysten erwarten im Schnitt einen Q3 Umsatz 3,14 Mrd Euro, bereinigtes Ebitda 556 Mio
* RHÖN KLINIKUM : Q3
* DIC ASSET : Q3 * AUTOBRANCHE: VDA-Präsident Wissmann erwartet für 2017 ein erneutes Absatzplus im weltgrößten Automarkt China - auch wenn das diesjährige Wachstum von zehn Prozent nicht wiederholbar sein dürfte, wie er der "Börsen-Zeitung" sagte. In Westeuropa sollten die Neuzulassungen auf hohem Niveau stagnieren, gleiches gelte für die USA.
* WELLS FARGO : Der Skandal um Phantom-Konten bei der US-Großbank könnte größere Ausmaße annehmen als bislang bekannt. Drei amerikanische Senatoren halten es für möglich, dass auch Kunden des Brokerage-Geschäfts Wells Fargo Advisors betroffen sein könnten. * STARBUCKS hat seinen Umsatz trotz der immer schärferen Konkurrenz gesteigert. Die Erlöse legten im vierten Geschäftsquartal um 16 Prozent auf 5,71 Milliarden Dollar zu. Das war mehr als von Analysten erwartet. Der Gewinn kletterte um 23 Prozent auf 801 Millionen Dollar. Starbucks-Aktien stiegen nachbörslich um 1,6 Prozent.
* KRAFT HEINZ hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent auf 6,27 Milliarden Dollar hinnehmen müssen. Kraft-Heinz-Aktien verloren nachbörslich 1,3 Prozent.
* AXA hat in den ersten neun Monaten seine Einnahmen leicht gesteigert. Die Erlöse seien um 0,1 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Allianz-Konkurrent mit. Dies liege im Rahmen der Pläne bis zum Jahr 2020. * ANDRITZ : Q3 * ERSTE GROUP : Q3 * LAFARGEHOLCIM : Q3 * RICHEMONT : H1 * INTESA SANPAOLO : Q3 * SUZUKI MOTOR : Q2
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