Nachdem die Aktie von Novo Nordisk in den vergangenen Wochen eine deutliche Erholung gezeigt hat, sorgen diese schlechten Nachrichten am Freitag für einen deutlichen Kurseinbruch. Das müssen Anleger jetzt wissen.
Die Aktien von Novo Nordisk brechen am Donnerstag um ca. zehn Prozent ein. Grund dafür sind in erster Linie enttäuschende Studiendaten.
Immer auf dem Laufenden bleiben: Jetzt BÖRSE ONLINE bei Google bevorzugen
Nächster Schock für Novo Nordisk-Aktionäre
Konkret gab das Unternehmen enttäuschende Ergebnisse der Phase-III-Studie Zeus zu kardiovaskulären Endpunkten bekannt.
Der künstlich hergestellte monoklonale Antikörper Ziltivekimab habe bei Patienten mit atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung, sowie chronischer Nierenerkrankung und Entzündung nicht zu einer Verringerung des Risikos für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) im Vergleich zu Placebo geführt, hieß es.
Kaufsignal verpufft
Nach einer längeren Erholungsrallye für die Aktien von Novo Nordisk kommt es durch diese Nachrichten nun zu einer Korrektur. Das kürzlich ausgebildete Kaufsignal (goldenes Kreuz) wurde damit negiert.
Fraglich ist nun, ob sich die Aktie oberhalb der 200-Tage-Linie bei 303 dänischen Kronen halten kann.
Wie BÖRSE ONLINE die Situation bei dem Pharma-Konzern einschätzt und ob sich jetzt ein Einstieg lohnt, erfahren Leser in der BÖRSE ONLINE Ausgabe 28/26.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Warum fallen die Aktien von Novo Nordisk?
Die Aktien von Novo Nordisk fallen am Freitag wegen enttäuschender Studiendaten.
Was wurde im Rahmen der neuesten Studiendaten bei Novo Nordisk gemeldet?
Der künstlich hergestellte monoklonale Antikörper Ziltivekimab habe bei Patienten mit atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung, sowie chronischer Nierenerkrankung und Entzündung nicht zu einer Verringerung des Risikos für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) im Vergleich zu Placebo geführt, hieß es.
Was sagen die Analysten zur Aktie von Novo Nordisk?
Die Analysten raten bei der Aktie von Novo Nordisk zum Halten und sehen vom aktuellen Niveau eine Downside von drei Prozent.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.