Natixis Loomis Sayles U.S. Growth Equity Fonds: US-Erfolgsfonds kommt nach Europa
· Börse Online Redaktion
Die Active-Share-Quote liegt auch meist deutlich über 80 Prozent. Den Fonds gibt es in den USA bereits seit vielen Jahren und seit August eben auch als Luxemburger Fonds. Obwohl "Growth" im Fondsnamen steht, legt Hamzaogullari eher wie ein Value-Investor an. Er interessiert sich nicht für kurzfristige Kurssteigerungen, sondern investiert eher wie ein Private-Equity-Investor. Daher müssen Titel, in die er investiert mindestens 40 Prozent unter ihrem eigentlichen Wert notieren. Günstig zu kaufen, hat für Hamzaogullari zwei entscheidende Vorteile. "So haben wir mehr Gewinn- und weniger Verlustpotenzial bei einer Aktie", sagt er.
Der Loomis Sayles Manager ist zudem ein großer Verfechter konzentrierter Portfolios. In 30 bis 45 Titel (aktuell 43) investiert er. Laut Hamzaogullari hat die Citigroup in einer Studie 2010 festgestellt, dass man mit einem Portfolio aus 30 Aktien bereits 85 Prozent des diversifizierbaren Risikos abdeckt. Würde man 70 Aktien hinzufügen, sinke das Risiko nur um neun Prozent. Zur weiteren Risikokontrolle hält sich Hamzaogullari an Warren Buffetts Ansicht, dass man nur in Dinge investieren sollte, die man versteht. Daher beschäftigen sich die Loomis Sayles Manager eingehend mit jedem Unternehmen.
Pro Jahr analysieren Hamzaogullari und sein Team daher nur rund 30 Unternehmen. Davon kommen auch meist nur ein bis fünf Titel pro Jahr neu in den Fonds. Das Portfolio hat einen Übergewichtung in großen Titeln mit mehr als 50 Milliarden US-Dollar Marktwert. Viele Titel stammen aus der Techbranche wie etwa Oracle, Amazon oder Alphabet.
Fazit: Der Original US-Fonds hat eine gute Historie. Zudem ist der Investmentprozess des Fonds überzeugend.
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