Ende Mai schoss die Aktie von SGL Carbon fast ein Drittel nach oben. Grund: Es wurde über eine Übernahme durch die chinesische Firma ChemChina spekuliert. Eine Übernahme von SGL werde es aber nicht geben, sagen Analysten. Das scheitere am Interesse von BMW am Bereich Verbundstoffe. Der Kurs kam deshalb wieder zurück. Klar ist, dass SGL für seine Problemsparte mit Grafitelektroden eine Lösung sucht. Eigentlich betreibt Firmenchef Jürgen Köhler die Abspaltung in eine eigene Gesellschaft. Nun scheint es Interesse von Victor Vekselberg zu geben. Der russische Milliardär hat in Russland aus mehreren Unternehmen eine Firma für Grafitelektroden geformt. Hier würde der Branchenführer gut dazu passen. Steigt Vekselberg ein, würde die SGL-Aktie erneut durch die Decke gehen.

LA

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