Diese MDAX-Aktie stand jahrelang an der Börse unter Druck, doch jetzt gibt es wieder gute Nachrichten. Kann für das deutsche Unternehmen an der Börse endlich das Comeback starten?
Seit 2021 kannte die Aktie von Sartorius lange Jahre nur eine Richtung: nach unten. Inzwischen haben sich die Papiere etwas fangen können und konnten einen Boden ausbilden. Hinzu kommen gute Nachrichten am Donnerstag.
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Top-Nachrichten für abgestrafte MDAX-Aktie
Denn der Labordienstleister und Pharmazulieferer hat sich in den ersten neun Monaten des Jahres etwas besser geschlagen als gedacht und sieht sich auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen. Wichtigster Wachstumstreiber sei erneut das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien gewesen, sagte Konzernchef Michael Grosse laut Mitteilung am Donnerstag in Göttingen. "Gleichzeitig erholte sich die Nachfrage bei Bioprozessanlagen und Instrumenten weiter." Und auch die Laborsparte sei stark gewachsen - für sie ist Grosse nun auf Jahressicht einen Tick optimistischer.
Insgesamt erlöste der Konzern in den ersten neun Monaten bis Ende September rund 2,74 Milliarden Euro, ein Anstieg von knapp 5 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei erhielt der Konzern im dritten Quartal weitere Rückzahlungen für bereits gezahlte US-Zölle, die Sartorius aber an seine Kunden überweist. Einschließlich dieses Effekts wuchs der Umsatz wechselkursbereinigt um fast sieben Prozent.
Ebenfalls um fast sieben Prozent stieg nominal das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf knapp 828 Millionen Euro. Die entsprechende Marge stieg von 29,7 auf 30,2 Prozent. Unter dem Strich schwoll der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um gut die Hälfte auf 188,3 Millionen Euro an.
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Startet jetzt das Comeback für die Aktie?
Gute Nachrichten also für Sartorius und die Aktie konnte am Donnerstag im vorbörslichen Handel deutlich zulegen. Das schürt bei Anlegern Hoffnung auf ein Comeback der Papiere, zumal sich der Kurs schon zuvor seiner 200-Wochen-Linie angenähert hatte. Ein Ausbruch wäre als nachhaltiger Momentumwechsel zu verstehen.
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Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Wie entwickelte sich Sartorius in den ersten neun Monaten?
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um knapp fünf Prozent auf rund 2,74 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda legte nominal um fast sieben Prozent auf knapp 828 Millionen Euro zu, die Marge verbesserte sich von 29,7 auf 30,2 Prozent. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn wuchs um gut die Hälfte auf 188,3 Millionen Euro.
Was trieb das Wachstum von Sartorius an?
Wichtigster Wachstumstreiber war erneut das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien. Zudem erholte sich die Nachfrage nach Bioprozessanlagen und Instrumenten, und die Laborsparte wuchs stark.
Ist bei der Sartorius-Aktie jetzt ein Comeback möglich?
Die Aktie legte im vorbörslichen Handel deutlich zu, nachdem Sartorius seine Neunmonatszahlen vorgelegt und sich auf gutem Weg zu den Jahreszielen gesehen hatte. Der Kurs hatte sich zuvor der 200-Wochen-Linie angenähert; ein Ausbruch darüber wäre als nachhaltiger Momentumwechsel zu verstehen.
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