Die neuesten US-Inflationszahlen sind vermeldet worden. Das bedeuten die Nachrichten für den US-Dollar, die Aktienmärkte, die Fed, Bitcoin und Gold. 

Am Donnerstag um 14:30 Uhr deutscher Zeit wurden in den USA neue Inflationsdaten für den Juni vermeldet. Die Börse hatte schon gespannt auf die Daten gelauert.

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US-Inflationszahlen gemeldet

Konkret stieg der CPI um +3,5 Prozent auf Jahresbasis. Tatsächlich waren von Analysten im Vorfeld 3,8 Prozent erwartet worden. In der Kernrate (ohne Essen und Energie) verteuerte sich der Warenkorb für Verbraucher um 2,6 Prozent. Dies lag unter den Erwartungen von 2,8 Prozent.

Infolge dieser positiven Nachrichten stiegen die US-Börsen kurz darauf auf neue Tageshochs. Der Nasdaq stieg im vorbörslichen Handel um ca. ein Prozent, der S&P 500 um 0,5 Prozent. Auch die Kurse von Gold, Silber und Bitcoin legten zu. Hier kam es zu Aufschlägen zwischen zwei und drei Prozent.

Gleichzeitig gaben die Renditen der US-Staatsanleihen nach. Die einjährige Schuldverschreibung rentiert nun mit 4,06 Prozent rund 1,34 Prozent niedriger. Der Dollar verlor entsprechend und der Euro konnte auf ein neues Tageshoch steigen.

Infront S&P 500 (WKN: A0AET0)

Das bedeuten die Daten für Aktien, Dollar, Bitcoin und Zinsen

Für die Börsen sind das also unter dem Strich phänomenale Ergebnisse. Sinkende Inflation gibt der Notenbank in den USA weniger Argumente, Zinsen zu erhöhen, sondern diese tendenziell eher zu senken. 

Laut Fed Watch Tool sank die Wahrscheinlichkeit für zwei Zinserhöhungen bis zum Jahresende leicht von 36 Prozent auf 35 Prozent. Dagegen stiegen die Chancen auf nur eine Anhebung (35 Prozent) bzw. keinen Zinsschritt (12,1 Prozent).

Diese Gemengelage gepaart mit ersten positiven Ergebnissen der US-Banken könnte die Börsen weiter antreiben.

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Häufig gestellte Fragen

Warum steigen Aktien am Dienstag?

Aktien steigen am Dienstag, nachdem die US-Inflationsdaten deutlich geringer ausgefallen sind als erwartet.

Wie sind die Inflationsdaten für Juni in den USA ausgefallen?

Konkret stieg der CPI um +3,5 Prozent auf Jahresbasis. Tatsächlich waren von Analysten im Vorfeld 3,8 Prozent erwartet worden. In der Kernrate (ohne Essen und Energie) verteuerte sich der Warenkorb für Verbraucher um 2,6 Prozent. Dies lag unter den Erwartungen von 2,8 Prozent.

Wie sind die Zinsaussichten in den USA?

Laut Fed Watch Tool sank am Dienstag die Wahrscheinlichkeit für zwei Zinserhöhungen bis zum Jahresende leicht von 36 Prozent auf 35 Prozent. Dagegen stiegen die Chancen auf nur eine Anhebung (35 Prozent) bzw. keinen Zinsschritt (12,1 Prozent).