Die Aktien dieses ehemaligen deutschen Corona-Gewinners schmieren immer weiter ab. Das Rekordtief der Anteilsscheine rückt wieder in Reichweite. Wird es jetzt aber noch schlimmer?
Die Aktien von Hellofresh haben sich am Montag wieder ihrem Rekordtief vom März bei 3,49 Euro genähert. Auf der Handelsplattform Tradegate verloren die Aktien gegenüber dem Xetra-Schluss über 4 Prozent auf 3,55 Euro.
Immer auf dem Laufenden bleiben: Jetzt BÖRSE ONLINE bei Google bevorzugen
Deutsche Aktie stürzt immer weiter ab
Analyst Sven Sauer von Kepler Cheuvreux senkte sein Kursziel um einen Euro auf 3,50 Euro und stufte die Papiere auf "Reduce" ab. Sauer begründete dies mit erneut gesenkten Prognosen bis 2028, aber vor allem in geringerem Vertrauen in das Timing des Umsatz-Turnarounds.
Das erste Quartal sei schon schwach gewesen und das zweite dürfte währungsbereinigt noch mieser gewesen sein, so der Experte. Die Verbraucherstimmung bleibe schwach und die Konkurrenz im Bereich Fertigmenüs werde härter. Die Markterwartungen an eine Erholung erscheinen ihm zu optimistisch.
HelloFresh-Aktien hatten zu Corona-Zeiten im Herbst 2021 fast 100 Euro gekostet. Seither ging es - von zwei deutlichen Zwischenerholungen 2023 und 2024 abgesehen - klar abwärts.
Übrigens: Spannende Turnaround-Aktien finden Sie im BÖRSE ONLINE Reversal Index
Wird es nach dem Rekordtief noch schlimmer für die Aktie?
Für HelloFresh geht es also an der Börse weiter nach unten und sollte das Rekordtief fallen, dann könnte es noch schlimmer werden. Denn mit dem Verlust dieser letzten Unterstützung könnte sich die Abwärtsbewegung dynamisch fortsetzen. Entsprechend sollten Anleger vorsichtig sein.
BÖRSE ONLINE hatte bereits seit Langem nicht mehr zum Kauf von Aktien des Unternehmens geraten, was sich als die richtige Entscheidung herausgestellt hat. Wesentlich bessere Investmentchancen mit hohem Renditepotenzial finden Sie hier.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von HelloFresh?
BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von HelloFresh nicht zum Kauf.
Warum fallen die Aktien von HelloFresh am Montag?
Die Aktien von HelloFresh fallen am Montag, nachdem Analyst Sven Sauer von Kepler Cheuvreux sein Kursziel um einen Euro auf 3,50 Euro senkte und die Papiere auf „Reduce“ abstuft. Sauer begründete dies mit erneut gesenkten Prognosen bis 2028, aber vor allem mit geringerem Vertrauen in das Timing des Umsatz-Turnarounds.
Was sagen die Analysten zur Aktie von HelloFresh?
Die Analysten raten im Konsens bei den Aktien von HelloFresh zum Kauf und sehen vom aktuellen Niveau 53 Prozent Kurspotenzial.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.