Wall Street zeigt sich freundlich - Intel-Aktie gefragt
· Börse Online Redaktion
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg bis zum frühen Nachmittag in New York 0,6 Prozent auf 26.927 Punkte. Im Verlauf erreichte das Marktbarometer ein neues Allzeithoch von 26.951 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 2935 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,5 Prozent auf 8042 Stellen zu. Auch in Europa sorgten die Nachrichten aus Italien für steigende Kurse. Der EuroStoxx50 gewann 0,5 Prozent, der "Footsie" in London ebenfalls 0,5 und der Mailänder Leitindex 0,8 Prozent. Die Frankfurter Börse blieb feiertagsbedingt geschlossen.
Die italienische Wirtschaftsminister Giovanni Tria kündigte in Rom an, die Neuverschuldung seines Landes solle ab dem Jahr 2020 schrittweise sinken. Der Fehlbetrag soll Insidern zufolge 2019 zwar auf 2,4 Prozent steigen und damit drei mal so hoch wie von der vorherigen Regierung geplant ausfallen. 2020 solle er aber auf 2,2 und 2021 auf 2,0 Prozent zurückgehen. Bislang hatte die Regierung für die kommenden drei Jahre jeweils ein Minus von 2,4 Prozent in Aussicht gestellt, um kostspielige Wahlversprechen umzusetzen und stärker zu investieren. Die EU-Kommission fordert eine strengere Haushaltsdisziplin von Rom.
Unter den Einzelwerten in New York gaben Nike 0,3 Prozent nach. Die Bank HSBC hatte ihre Empfehlung für die Papiere zurück auf "halten" gesetzt und erklärt, bei dem Adidas-Konkurrenten gebe es derzeit keine Faktoren, die den Aktienkurs weiter antreiben könnten.
Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen dagegen die Aktien von Intel. Analysten gehen davon aus, dass der Chiphersteller die Erwartungen der Wall Street im vierten Quartal übertreffen könnte. Intel-Scheine legten 2,3 Prozent zu.
GM-Aktien verteuerten sich um 3,2 Prozent. Der japanische Autobauer Honda und der US-Branchenprimus General Motors intensivieren in ihre Allianz beim Thema autonomes Fahren. Dazu steige Honda mit 750 Millionen Dollar bei der GM-Tochter Cruise ein und erhalte im Gegenzug 5,7 Prozent an dem Unternehmen, teilten beide Konzerne mit. Honda werde zudem in den kommenden zwölf Jahren rund zwei Milliarden Dollar in Cruise investieren.
Michael Kors profitierten von einer Hochstufung durch die Citigroup. Die Bank geht davon aus, dass die Übernahme des italienischen Modelabels Versace dem US-Modekonzern zugutekommen wird. Kors-Papiere legten 2,5 Prozent zu.
rtr
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