Aktuell ziehen ETF-Investoren in großem Stil Kapital ab. Nur drei Sektoren erhalten jetzt noch Zuflüsse von Geldern. Was steckt dahinter?
Die Lage an der Börse ist unsicher und das zeigt sich auch in den ETF-Zu- bzw. ‑Abflüssen. Laut neuesten Daten gab es in der vergangenen Woche hier deutliche Bewegungen.
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ETF-Investoren ziehen massiv Kapital ab
Konkret wurde laut den Zu- und Abflüssen der jeweiligen SPDR-ETFs folgende Verschiebung in den einzelnen Sektoren des S&P 500 vorgenommen:
Finanzwesen: Zuflüsse: +344,32 Mio. US-Dollar
Gesundheitswesen: Zuflüsse: +157,05 Mio. US-Dollar
Basiskonsumgüter: Zuflüsse: +59,16 Mio. US-Dollar
Nicht-Basiskonsumgüter: Abflüsse: -528,36 Mio. US-Dollar
Technologie: Abflüsse: -429,97 Mio. US-Dollar
Werkstoffe: Abflüsse: -167,38 Mio. US-Dollar
Kommunikationsdienste: Abflüsse: -139,19 Mio. US-Dollar
Energie: Abflüsse: -111,81 Mio. US-Dollar
Industrie: Abflüsse: -86,55 Mio. US-Dollar
Immobilien: Abflüsse: -60,80 Mio. US-Dollar
Versorger: Abflüsse: -4,05 Mio. US-Dollar
Unter dem Strich zeigen sich also deutliche Abflüsse von Kapital. Einzig der Finanzsektor kann positiv überraschen, vor allem sicherlich wegen der Aussicht auf steigende Zinsen in den USA.
Öl und Bitcoin gefragt
Auch bei den Rohstoffen ergaben sich interessante Verschiebungen. Während aus den Edelmetallen Kapital abgezogen wurde, setzten Investoren auf einen weiter steigenden Ölpreis und überraschend auch auf Bitcoin:
Öl: Zuflüsse: +232,00 Mio. US-Dollar
Bitcoin: Zuflüsse: +84,05 Mio. US-Dollar
Gold: Abflüsse: -602,77 Mio. US-Dollar
Silber: Abflüsse: -47,88 Mio. US-Dollar
Häufig gestellte Fragen
Wo ziehen ETF-Investoren aktuell Geld ab?
Zuletzt haben ETF-Investoren in den Segmenten Technologie, Werkstoffe und Nicht-Basiskonsum deutlich Gelder abgezogen.
Wo kaufen ETF-Investoren jetzt?
Zuletzt haben ETF-Investoren vor allem bei Finanzen, Gesundheit und Basiskonsum zugegriffen.
Warum kaufen ETF-Anleger Bitcoin?
Diese Bewegung könnte vor allem darauf hindeuten, dass Investoren angesichts der aktuellen Situation wieder mehr Risiko im Portfolio haben wollen.