Mit einem Zinsprodukt auf die Aktie der Deutschen Lufthansa können Sparer und Anleger jetzt ein Jahr lang hohe Zinsen verdienen. Wie das genau funktioniert und für wen das Angebot passt.

Anleger können mit einer neuen Aktienanleihe von HSBC auf Deutsche Lufthansa jetzt für ein Jahr Hammer-Zinsen in Höhe von nominell 14,0 Prozent einfahren. Und das garantiert. Da können Tagesgeldzinsen nicht mithalten. Für wen sich die Aktienanleihe von HSBC lohnt.

14,0 Prozent mit der Lufthansa-Aktie

Und das steckt dahinter: Bei einer Aktienanleihe kaufen Anleger nicht direkt eine Aktie, sondern partizipieren nur an ihrer Wertentwicklung. Zwar gibt es keine Dividende, doch dafür erhalten Sparer und Anleger garantierte Zinsen. Bei der neuen Aktienanleihe auf Deutsche Lufthansa von HSBC sind es üppige 14,0 Prozent pro Jahr. Die Zinsen entfallen nur im unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent pleite geht.

Allerdings müssen Anleger bei dem Produkt folgendes beachten: Damit sie neben den Zinsen auch das gesamte investierte Kapital zurückerhalten, muss die Lufthansa-Aktie am Bewertungstag, das ist der 14. September 2027, auf oder über dem Basispreis von 7,29 Euro notieren.

Notiert der Kurs der Lufthansa-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger die angelaufenen Stückzinsen sowie Lufthansa-Aktien ins Depot gebucht. Konkret sind das 137 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,1742 mal dem Kurs am Bewertungstag.

Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC

Doch für wen lohnt sich ein solches Produkt - und wie schneidet es im Vergleich zum Tagesgeld ab?

Für Anleger geeignet, die eher einen Seitwärtstrend der Aktie erwarten

Wichtig: Deutsche Lufthansa hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht von der Fluggesellschaft selbst gezahlt. Vielmehr hat der Emittent HSBC ein Produkt entwickelt, das sich auf den Basiswert der Lufthansa-Aktie bezieht.

Nun stellt sich die Frage, für wen sich das lohnt. Die Aktienanleihe eignet sich für Anleger, die eher von einem Seitwärtstrend bei der Lufthansa-Aktie ausgehen. Denn die Rendite der Anleihe ist nach oben gedeckelt. Nach unten bieten die Zinsen zugleich einen Puffer, der mögliche Verluste bis zu einer gewissen Höhe abfedert.

Und wie hoch ist mein Risiko?

Natürlich ist das Risiko bei einer Aktienanleihe deutlich höher als beim Tagesgeld. Denn auf Sparkonten kann man kein Geld verlieren, hier ist das durchaus möglich. Allerdings offeriert die Aktienanleihe deutlich höhere Zinsen als ein Tagesgeldkonto.

Wer sich dennoch lieber attraktive Tagesgeld-Zinsen oder auch Festgeld-Zinsen sichern möchte, der schaut nun im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich vorbei.

Weiterführende Links

Was Anleger noch wissen sollten

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.