Gerade in dieser Sparte der Deutschen Bank stehen wie in der Vermögensverwaltung aber auch tiefgreifende strukturelle Veränderungen an, die das Ergebnis in den nächsten Quartalen belasten dürften. Vor allem die Reintegration der Postbank, die einhergehen wird mit weiterem Stellenabbau, wird nicht nur für zusätzliche Kosten, sondern auch für Negativschlagzeilen sorgen. Aufbauen kann die Bank auf einer wieder solideren Kapitaldecke nach der erfolgreich vollzogenen acht Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung. Sie verfügt damit über einen Kapitalpuffer, der ihr auch eine deutlich verbesserte operative Beweglichkeit ermöglicht.

Bankchef John Cryan muss sich jetzt auf den Umbau im Privatkundengeschäft und den bevorstehenden Börsengang der Vermögensverwaltung konzentrieren, der dem Geldhaus zusätzliche Mittel verschaffen wird. Die Reintegration der Postbank, soviel lässt sich sagen, wird ein Kraftakt, der die Bank allein schon mit zwei Milliarden Euro zusätzlich belasten dürfte.

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Einschätzung der Redaktion



Auch wegen des Umbaus bleibt die Aktie ein hoch volatiles Investment, das risikoorientierten Anlegern vorbehalten ist.

Empfehlung: Beobachten.
Ziel: 19,00 Euro
Stopp: 16,00 Euro