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Goldpreis: Die Profis werden wieder optimistischer

Goldpreis: Die Profis werden wieder optimistischer

WKN: 850628 ISIN: US46625H1005 JPMorgan Chase & Co.

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19.01.2018 - 09:32
30.11.2017 02:30:00

Der am gestrigen Montag veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies bei Gold eine wachsende Zuversicht unter den Terminmarktprofis aus. Von Jörg Bernhard



Einmal pro Woche blicken die Akteure an den Goldmärkten gespannt auf den sogenannten Commitments of Traders-Report. Dieser zeigt nämlich unter anderem auf, welche Trends und Stimmungen bei Gold-Futures besonders auffällig waren. Goldinteressierte erfahren zum Beispiel, wie sich auf Wochensicht das allgemeine Interesse an Gold-Futures entwickelt hat. Aufschluss darüber gibt die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest), wobei ein Gold-Future den Gegenwert von 100 Feinunzen Gold bewegt - zumindest auf dem Papier. Interessant wird der wöchentliche Bericht aber vor allem durch die Möglichkeit, größere Positions- bzw. Stimmungsveränderungen diverser Gruppen von Marktakteuren zu erkennen und entsprechend zu interpretieren. So erfahren Goldinteressierte einmal pro Woche, wie sich die Transaktionen der kommerziellen Branchenangehörigen (Commercials), Großspekulanten (Non-Commercials) und Kleinspekulanten (Non-Reportables) verändert haben. Dies zeigt dann auf, wer optimistischer, wer skeptischer und wer pessimistischer geworden ist.



In der Woche zum 21. November war beim allgemeinen Interesse an Gold-Futures ein leichter Rückgang zu beobachten. Auf Wochensicht sank die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) von 533.100 auf 531.600 Futures (-0,3 Prozent). Ein signifikanter Anstieg war hingegen bei der kumulierten Netto-Long-Position (Optimismus überwiegt) großer und kleiner Terminspekulanten registriert worden, die sich von 215.800 auf 225.100 Futures (+4,3 Prozent) erhöht hat. Während große Terminspekulanten ihre Netto-Long-Position im Berichtszeitraum von 195.100 auf 201.800 Kontrakte (+3,4 Prozent) erhöht haben, schlug bei kleinen Terminspekulanten ein deutlich stärkerer Zuwachs von 20.700 auf 23.200 Futures (+12,1 Prozent) zu Buche. Fazit: Angesichts rekordhoher Aktienkurse kann man diese Entwicklung durchaus als Zeichen relativer Stärke interpretieren.


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Bildquelle: Leonhard Foeger/Reuters

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