Nach diesen Nachrichten brechen die Aktien von Rheinmetall am Donnerstag um acht Prozent ein. Das belastet die Papiere des DAX-Konzerns und so geht es jetzt weiter.
Um acht Prozent brechen die Aktien von Rheinmetall am Donnerstag vorbörslich ein. Grund dafür ist eine Gewinnwarnung des DAX-Konzerns, die Investoren erneut verschreckt und das Chartbild massiv eintrübt.
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Schocknachricht für Rheinmetall-Aktie
Ursache: Wegen wahrscheinlicher Verzögerungen beim Boxer-Projekt und bei Artilleriemunition hat Rheinmetall die Prognosen für das laufende Jahr erneut gekappt. Der Vorstand rechne nun mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 13,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 9,94 Milliarden ein Jahr zuvor, teilte der Dax-Konzern am Mittwochabend mit. Zuletzt lag die Spanne bei 13,7 bis 14,2 Milliarden. Die operative Ergebnismarge soll nun statt rund 19 Prozent noch rund 18,5 Prozent betragen. Grund sei ein geänderter Produktmix des Jahresumsatzes.
Im dritten Quartal legte der Umsatz um fast ein Drittel auf 3,149 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis kletterte mit 62 Prozent auf 553 Millionen Euro noch stärker. Die operative Marge verbesserte sich von 14,8 auf 17,5 Prozent. Der Auftragseingang liege mit 2,893 Milliarden Euro auf einem "guten, wenn auch leicht niedrigerem Niveau", hieß es weiter.
Wie geht es mit der Aktie von Rheinmetall weiter?
Infolge dieser Nachrichten rutschen die Aktien von Rheinmetall erneut unter die Marke von 1.000 Euro und dürften ihre Jahrestiefs bei 920 Euro testen. Hält diese Unterstützung nicht, dann könnte es für die Papiere sehr schnell sehr viel stärker gen Süden gehen.
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Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Warum fällt die Aktie von Rheinmetall?
Die Aktie von Rheinmetall fällt nach einer Prognosesenkung am Mittwochabend.
Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von Rheinmetall?
BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien nicht zum Kauf.
Wie ist die charttechnische Situation bei der Aktie von Rheinmetall?
Aktuell rutschen die Aktien von Rheinmetall erneut unter die Marke von 1.000 Euro und dürften ihre Jahrestiefs bei 920 Euro testen. Hält diese Unterstützung nicht, dann könnte es für die Papiere sehr schnell sehr viel stärker gen Süden gehen.