KI-Aktien sind bereits gut gelaufen, doch ist es jetzt für Anleger an der Zeit, die Reißleine zu ziehen? Dieser Milliardär, der schon die Finanzkrise vorhergesehen hat, hat eine eindeutige Warnung an Anleger ausgesprochen.
Jeffrey Gundlach, Gründer und CEO von DoubleLine Capital, ist berühmt geworden durch seine korrekte Vorhersage der platzenden Häuserblase. Doch nun warnt der Experte vor den Risiken im KI-Markt und rät Anlegern, sich von den Aktien fernzuhalten.
Selbst wenn KI uns nicht „umbringt“, sagt Gundlach, glaubt er, dass sie Ihr Portfolio „zerstören“ wird.
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Finger weg von KI-Aktien?
„Das ist schon ein seltsames Verhalten: Etwas läuft gut, es gibt großen Glauben daran und es wird viel Geld damit verdient, und dann ändert sich die Erzählung auf ziemlich radikale Weise: dass uns das alle umbringen wird“, sagte er in einem Interview im Julia La Roche Podcast.
„Es ging von ‚Sehen wir das Positive‘ zu ‚Moment mal, es ist nicht alles perfekt‘“, führte er weiter aus. „Und genau da stehen wir jetzt, aber wir tun das zu einer sehr hohen Bewertung.“
Genau das ist aus Sicht von Gundlach das Problem. Eine Neubewertung des KI-Sektors könnte infolge der aktuell sehr hohen Bewertungen zu deutlichen Kursverlusten führen. „Das wird passieren. Und genau das wird zu dem nächsten sehr signifikanten Kursverfall bei risikobehafteten Anlagen führen“, sagte er.
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So stellt sich der Milliardär auf
Gundlach ist also pessimistisch, was den weiteren Kursverlauf bei KI-Aktien angeht. Allerdings betont der Experte selbst, keine Short-Positionen zu halten oder Anteilsscheine zu verkaufen.
„Ich verkaufe nicht alles. Ich habe keine Short-Positionen“, bemerkte er. „Aber ich möchte mich immer weiter von den Gebieten entfernen, die am stärksten betroffen sein werden.“
Er selbst empfiehlt Anlegern, bis zu 30 Prozent in Aktien zu halten, aber nur in einem gleichgewichteten breiten Index wie dem Xtrackers S&P 500 Equal Weight UCITS ETF (ISIN: IE00BLNMYC90).
Häufig gestellte Fragen
Warum warnt Jeffrey Gundlach vor KI-Aktien?
Jeffrey Gundlach warnt vor einer Neubewertung des KI-Sektors, weil die aktuell sehr hohen Bewertungen zu deutlichen Kursverlusten und einem signifikanten Kursverfall bei risikobehafteten Anlagen führen könnten.
Verkauft Jeffrey Gundlach seine KI-Aktien und setzt er auf fallende Kurse?
Jeffrey Gundlach verkauft nicht alles und hält keine Short-Positionen. Er möchte sich jedoch zunehmend von den Bereichen entfernen, die von einem Kursverfall am stärksten betroffen sein könnten.
Wie hoch sollte der Aktienanteil nach Jeffrey Gundlachs Empfehlung sein?
Jeffrey Gundlach empfiehlt, bis zu 30 Prozent in Aktien zu halten, jedoch nur in einem gleichgewichteten breiten Index wie dem Xtrackers S&P 500 Equal Weight UCITS ETF mit der ISIN IE00BLNMYC90.
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