Am Donnerstag hat der Rüstungskonzern Rheinmetall seine Quartalszahlen vorgelegt. Diese sind ein Dämpfer für die aktuelle Erholungsbewegung der Aktie. Was Anleger jetzt wissen müssen.

Rheinmetall hat seine Quartalszahlen präsentiert und Anleger hofften auf neue Impulse, um die Rally der vergangenen Wochen weiterführen zu können. Allerdings kam es anders. Die Papiere stürtzten in einer ersten Reaktion um vier Prozent ab.

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Schlechte Nachrichten für Rheinmetall

Denn nach dem Stopp des milliardenschweren F126-Fregattenprojekt durch das Verteidigungsministerium hat Rheinmetall wie erwartet den Umsatzausblick für das laufende Jahr gesenkt. Der Vorstand rechne nun mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro im Vergleich zu den 2025 erzielten 9,94 Milliarden, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Das sind am oberen und unteren Ende der Spanne je 300 Millionen weniger als zuvor. Die operative Ergebnismarge soll weiterhin rund 19 Prozent erreichen.

Bereits Anfang Juli hatte Rheinmetall mitgeteilt, dass wegen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126 Einbußen zu erwarten seien. So könne der Umsatz im laufenden Jahr dadurch bis zu 300 Millionen weniger betragen. Das Ministerium hatte nach jahrelangen Verzögerungen und Kostenexplosionen das Fregattenprojekt F126 gecancelt und sich stattdessen für eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS entschieden.

Die bereits Ende Juli vorgelegten Eckdaten zum zweiten Quartal bestätigte Deutschlands größter Rüstungskonzern. Sie hatten einen deutlichen Gewinnsprung gezeigt.

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Wie geht es mit der Aktie von Rheinmetall weiter?

Nach diesen Nachrichten erscheint charttechnisch die Möglichkeit einer Korrektur der Aktie als realistisch. Die Analysten sehen dagegen noch weiteres Aufwärtspotenzial bei den Papieren. Vom aktuellen Niveau sehen die Experten eine Upside von 39 Prozent.

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Rheinmetall (WKN: 703000)

Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von Rheinmetall?

BÖRSE ONLINE rät bei den Aktien von Rheinmetall nicht zum Kauf.

Warum fallen die Aktien von Rheinmetall?

Die Aktien von Rheinmetall fallen am Donnerstag nach einer Senkung der Umsatzprognose.

Was sagen die Analysten zur Aktie von Rheinmetall?

Die Analysten raten bei den Aktien zum Kauf und sehen eine Upside von 39 Prozent.

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