FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Beiersdorf
Beiersdorf verzeichnete im zweiten Quartal eine deutlich abgeschwächte Nachfrage in seinem Konsumentengeschäft und senkte daher sein Umsatzziel für das laufende Jahr. Die Profitabilität (Ebit-Marge) sieht das Unternehmen nun bei mindestens 11,8 Prozent. Zuvor wurde hier ein leichter Rückgang zum Vorjahr mit 14 Prozent erwartet. Im ersten Halbjahr sank der Konzernumsatz aus eigener Kraft, sprich bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte um 3,5 Prozent auf 4,95 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis fiel von 836 auf 768 Millionen Euro.
Die Zahlen für das erste Halbjahr hätten die Prognosen verfehlt, allerdings nicht gravierend, schrieb Analyst James Edwardes Jones von der kanadischen Bank RBC. Über einen weiteren Rücksetzer für die Erwartungen sei bereits viel diskutiert worden, nun sei er da.
Callum Elliott vom US-Analysehaus Bernstein Research sprach von einer Gewinnwarnung enormen Ausmaßes, in deren Folge der Analystenkonsens wohl um 15 Prozent sinken dürfte. Angesichts der ausbleibenden Fortschritte, die der Konsumgüterkonzern mit seiner Kernmarke Nivea mit ihrem zuletzt sehr schwachen Wachstums mache, sei dies aber auch kein so großer Schock./edh/mne/jha/
Quelle: dpa-Afx