FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich
Bei den Anlegern kommen vor allem die Jahresziele des im MDax
Die Zielspanne für das operative Ergebnis liege im Mittelwert zwar etwas über den durchschnittlichen Marktschätzungen, schrieb Philippe Lorrain vom US-Analysehaus Bernstein Research. Die Prognosen für Umsatz und Auftragseingang hätten den Konsens allerdings verfehlt. Dies sei im Kontext der Lage im Nahen Osten zu sehen. Außerdem habe Jungheinrich schon im vergangenen Jahr die Erwartungen beim Auftragseingang nicht erfüllt.
Auch Jefferies-Analyst Lucas Ferhani bezeichnete die Neubestellungen im vierten Quartal als Enttäuschung, sie deuteten damit auf eine anhaltend schwache Entwicklung in Europa hin. Insgesamt habe der Gabelstapler-Hersteller aber ordentlich abgeschnitten und angesichts der geopolitischen Unsicherheiten klinge auch der Ausblick robust. Jungheinrich nannte als Voraussetzung für die neuen Jahresziele, dass sich die geopolitischen Rahmenbedingungen nicht verändern und die Lieferketten stabil bleiben.
Die Aktien von Jungheinrich befinden sich bereits seit den Tagen vor Beginn des Iran-Kriegs auf Abwärtskurs. Nach mehrmaligem erfolglosen Test der Charthürde um 38 Euro hatten sie bis zum Montag fast ein Drittel verloren, bevor sie sich zuletzt etwas fingen. Nach ihrem neuerlich Rückschlag notieren die Papiere am Freitag aber wieder 30 Prozent unter ihrem Ende Januar erreichten Jahreshoch bei 38,16 Euro.
In Mitleidenschaft gezogen wurden am Freitag auch die Aktien von Kion
Quelle: dpa-Afx