AMSTERDAM (dpa-AFX) - Die Aktien von Philips
Zwar seien die zentralen Kennziffern besser als erwartet gewesen, so die Analysten von Bernstein Research. Doch der höher als gedachte Umsatz sei vor allem durch den Bereich Personal Health getragen worden. Hier sehe es im 2. Halbjahr mit Blick auf die Vergleichsbasis aber schwieriger aus. Der größte Unternehmensbereich Diagnistics & Treatment habe zudem beim operativen Gewinn (Ebita) die Erwartungen klar verfehlt. Hinzu komme die schwächer als erwartete Auftragsentwicklung.
Der Medizintechnikkonzern habe bei Umsatz und operativem Ergebnis die Erwartungen übertroffen, notierte David Adlington von JPMorgan. Die Umsatzprognose sei zudem bestätigt und die Margenprognose aufgrund der Zollerstattung angehoben worden. Allerdings wies der Analyst darauf hin, dass der Auftragseingang leicht zurückgegangen sei und damit hinter den Marktschätzungen zurückgeblieben sein dürfte. Dabei erinnerte Adlington daran, dass Philips in den letzten Quartalen die Erwartungen deutlich übertroffenen hatte und sich der Aktienkurs im Vergleich zur Branche besser entwickelt hat./mf/mis
Quelle: dpa-Afx