FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax
Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax
Die Lage am Ölmarkt bleibt durch die weiteren gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und dem Iran angespannt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde zuletzt über 97 US-Dollar gehandelt. Unterdessen haben Staaten des Ölförderverbands Opec+ am Wochenende mitgeteilt, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben.
"In einem Aufwärtsszenario, in dem sich die Angriffe auf Schiffe ausweiten und intensivieren, sehen wir Brent potenziell bei 120 Dollar", sagte Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs
In Deutschland dürften zudem der Wahlsieg der Rechtsaußenpartei AfD in Sachsen-Anhalt und die Signalwirkung des Debakels der CDU für die Bundesregierung für Gesprächsstoff sorgen. Chefvolkswirt Holger Schmieding von der Privatbank Berenberg sprach von einer schweren Niederlage der Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz, die intern für Unruhen sorgen dürfte. Eine Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt wird schwierig.
Wichtiger für die Anleger sind aber die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in dieser und der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche. Eine Zinserhöhung der EZB am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut dem Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.
Kursbewegende deutsche Unternehmensnachrichten sind zunächst Mangelware. Dass der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel
Impulse könnten hingegen wieder Analystenaussagen geben. So stufte die UBS die Titel des Energiekonzerns Eon
Derweil strich die US-Investmentbank Goldman Sachs ihr Kaufvotum für die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia
Quelle: dpa-Afx