(neu: Mehr Details, Bernstein zu Continental, aktuelle Kurse)
PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der wegen gestiegener Kosten und Problemen bei Autoherstellern gekappte Ausblick des Zulieferers OPMobility
Die Aktie der französischen OPMobility
Das Unternehmen, das ursprünglich den operativen Vorjahresgewinn von 490 Millionen Euro übertreffen wollte, hob nun das schwierige Umfeld als Grund für sein auf "bis zu 450 Millionen Euro" gesenktes Ziel für 2026 hervor. "Die Lieferketten bleiben volatil, der Wettbewerb verschärft sich, es gibt Inflation - insbesondere bei Rohstoffen und elektronischen Bauteilen - sowie eine rückläufige Autoproduktion in China und auch in Europa", begründete die Vorstandschefin von OPMobility, Felicie Burelle, den Schritt.
Anleger reagierten mit Verkäufen in der gesamten Branche. In Paris sackte der Anteilsschein von Valeo
Continental
Unter Einbeziehung des ContiTech-Verkaufs werde Continental zurzeit mit einem Bewertungsabschlag zu den Wettbewerbern gehandelt, schrieb Martin. Dabei wäre aus fundamentaler Sicht eine Prämie gerechtfertigt. Continental weise zudem bis 2027 das branchenweit beste Ergebnis- und Cashflow-Profil auf, was am Markt aber wohl bereits anerkannt werde. Seine positive langfristige Einschätzung hinsichtlich des Wachstums und der Margen bei Premium-Reifen seien aber bisher wohl nicht berücksichtigt.
Mit Blick auf die allgemeinen Kursverluste der Zulieferer an diesem Tag verwies ein Marktbeobachter auf die Probleme der Autohersteller: Den Autobauern in Europa mache ein Zusammenspiel gleich mehrerer Faktoren zu schaffen. Das Preisumfeld sei schwierig und von Inflation und Wettbewerbsdruck aus China geprägt, während die Investitionen in Elektromobilität kostspielig seien. "Darunter leiden dann auch die Zulieferer."
So hatte der Wolfsburger Autobauer Volkswagen
Quelle: dpa-Afx