GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Die europaweit einzige Elektroautofabrik des US-Unternehmens Tesla
Im vergangenen Jahr sei es "zu keinen Havarien oder Vorfällen mit wasserrechtlicher Relevanz" gekommen, die Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Einzelne beschränkte Anomalien - Abweichungen von der Norm - führten zu keinen nachhaltigen Überschreitungen von Schwellen- oder Grenzwerten, heißt es weiter.
So kam es am 6. Februar 2025 demnach zum Brand eines Radladers, am 28. Februar trat Öl auf einer Baustraße aus. Nach hohen Niederschlagsmengen im Juli 2025 sei ein sprunghafter vergleichsweise hoher Anstieg an Messstellen im Umfeld der Sickerwasserbecken festgestellt worden. Das Werk in Grünheide liegt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet. Deshalb haben Umweltschützer und Anwohner Bedenken.
Bericht: Keine Handlungserfordernis
In dem Prüfbericht sind einzelne Werte mit erhöhten Konzentrationen aufgeführt. Die Prüfer sehen aber keine Notwendigkeit für Maßnahmen: "Mit Blick auf die Grundwasserdynamik und -beschaffenheit ergibt sich gegenwärtig kein konzeptionelles Handlungserfordernis", heißt es in den Handlungsempfehlungen.
Das Unternehmen Fugro erstellt den Bericht für die Tesla Manufacturing Brandenburg SE. Nach den Anforderungen der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree soll die Prüfung potenzielle Veränderungen des Grundwassers berücksichtigen.
Der US-Elektroautobauer will seine Produktion in Grünheide hochfahren. Das Unternehmen hatte angekündigt, nach einer Steigerung im Sommer solle ab Oktober mit der Steigerung des Produktionsvolumens um erneut ein Fünftel auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche begonnen werden. Tesla plant auch mehr Beschäftigte für die Batteriezellfertigung. Insgesamt sollen 3.500 Arbeitsplätze neu entstehen. Zuletzt arbeiteten 10.700 Menschen im Werk./vr/DP/he
Quelle: dpa-Afx