KÖLN (dpa-AFX) - Das Antikriegs-Bündnis "Rheinmetall
Im vergangenen Jahr hatten Angehörige des Bündnisses unter anderem vor einem Gebäude der Bundeswehr und in der Nähe des Privathauses von Rheinmetall-Chef Armin Papperger demonstriert. Bei der Abschluss-Demonstration in Köln kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, nach denen sich beide Seiten gegenseitig Vorwürfe machten. Nach Polizei-Angaben hatten sich einige Demonstranten vermummt, Pyrotechnik gezündet oder Polizisten beschimpft und angegriffen. Dabei seien 13 Beamte verletzt worden, drei davon schwer. Auf Seiten der Versammlungsteilnehmer gab es demnach mindestens neun Verletzte.
Demonstranten eingekesselt
Im Verlauf der Kundgebung kesselte die Polizei Demonstranten mehrere Stunden lang ein. Dabei seien Fehler gemacht worden, kritisierte später NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Es sei kritisch zu bewerten, "dass die Versorgung der eingeschlossenen Personen mit Getränken und das Zurverfügungstellen von Toiletten nicht in einem angemessenen Zeitrahmen gewährleistet" worden sei./cd/DP/stw
Quelle: dpa-Afx