LONDON (dpa-AFX) - Die beschleunigten Investitionen in das britische Stromnetz veranlassen National Grid
Im ersten Geschäftshalbjahr (bis Ende September) sprang das bereinigte operative Ergebnis um mehr als die Hälfte auf knapp 2,4 Milliarden Pfund. Dank geringerer Finanzierungskosten und höherer Beiträge aus Gemeinschaftsunternehmen hat sich der Gewinn vor Steuern sogar mit 1,7 Milliarden Pfund mehr als verdoppelt. Ähnlich stark legte auch der auf die Aktionäre entfallene Gewinn zu, der gut 1,3 Milliarden Pfund betrug.
National Grid betreibt den Großteil des britischen Stromnetzes. Anfang des Jahres begann im Vereinigten Königreich eine neue Regulierungsperiode, was dem Unternehmen höhere Investitionen ermöglicht. Wie bereits bekannt will der Netzbetreiber in den nächsten fünf Jahren insgesamt mindestens 70 Milliarden Pfund in Infrastruktur in Großbritannien sowie im Nordosten der USA investieren. "Die im ersten Halbjahr erzielten Fortschritte stärken unser Vertrauen darin, den im März festgelegten Fünfjahresplan umzusetzen", sagte Chefin Zoë Yujnovich laut Mitteilung./lew/mne/jha/
Quelle: dpa-Afx